Berichte rund um den Schützenverein Haslach
1970 - 1974

1970

Jahreshauptversammlung des Schützenkreises Kinzigtal

 

Der Wanderpokal ging an Hornbergs Schützen

 

Haslachs Schützenverein hat beim Bächlewald wieder ein Heim gefunden

 

Viele Ehrungen anläßlich der Schützenhaus-Einweihung

 

Über 120 Teilnehmer beim Eröffnungs- und Wildbretschießen

1971

Kreismeisterschaften der Schützen in Haslach

 

Der Schützenkreis „Kinzigtal" hielt Rückblick

 

Haslachs Schützen ermittelten Stadtmeister

1972

Kreismeisterschaften Luftgewehr und Luftpistole

 

Schützenklasse Haslach I holte den Pokal

 

Franz Axmann führt die Schützen

1973

Kreismeisterschaften 1973

1974

Versammlung des Sportschützenkreises Kinzigtal

1970

 

12. März.1970

Unter der alten Führung ins neue Sportjahr

Jahreshauptversammlung des Schützenkreises Kinzigtal mit Vorstandswahl

Schenkenzell (le). Der Schützenkreis Kinzigtal mit den Vereinen Schiltach. Hornberg, Haslach und Zell a. H. hielt seine Jahreshauptversammlung in Schenkenzell im Gasthof „Ochsen" ab. Kreisschützenmeister Oswald begrüßte herzlich die Mitglieder der vier Kreisvereine, bevor er seinen umfassenden Jahresbericht bekanntgab.
Vorausgegangen war dieser Versammlung eine Bezirksausschußsitzung in Kork bei Kehl, in der die neue Sportordnung sowie die Meldepflicht der Vereine bei Auslandsreisen, die am 1. Mai in Kraft tritt, besprochen wurden. Ferner wies Oswald auf den Landesschützentag hin, der im April in Bühl stattfinden wird.
Kreissportwart Grubenhauer, Zell a. H., berichtete über die Rundenwettkämpfe. Diese werden in verschiedenen Disziplinen zum Austrag kommen und teils neu zu werten sein. Neu ist nun, daß die vier besten Schützen eines Vereins ab sofort als Mannschaft gelten. Diese Regelung werde im Ergebnis bessere Ringzahlen zur Folge haben. Grubenbauer erwähnte auch die aufgetretenen negativen Erscheinungen, die er abgestellt wissen möchte. Die Durchführung der Kreismeisterschaften wurde von ihm besonders angesprochen. Die Termine dieser Kreismeisterschaften liegen alle im April und wurden den Vereinen Schiltach und Hornberg zur Ausrichtung übertragen. Die Bezirksmeisterschaften sollen im Mai in Offenburg stattfinden.
Kreisschatzmeister Walter Müller, Schiltach, gab die Kassenlage bekannt. Ein- und Ausgaben des Schützenkreises Kinzigtal hielten sich die Waage und kennzeichneten das Bild
einer ausgedehnten Tätigkeit innerhalb des Kreisverbandes der Sportschützen. Die Kasse wurde bei der Prüfung im Februar in bester Ordnung befunden. Ernst Trautwein aus Schiltach nahm dann die Entlastung der Gesamtvorstandschaft vor, die einmütig erteilt werden konnte.
Zum Wahlleiter für die an diesem Abend fälligen Neuwahlen der Kreisvorstandschaft wurde Ernst Trautwein, Schiltach berufen. Er lobte die geleistete Arbeit der bisherigen Vorstandsmitglieder.
Kreisschützenmeister wurde wieder Oswald, sein Stellvertreter Geßner aus Hornberg. Kreissportwart bleibt Grubenbauer, dessen Stellvertreter wurde Sotzke aus Zell. Kreisschatzmeister ist wie bisher Walter Müller aus Schiltach, Schriftführer Fräulein Oswald aus Haslach. Zum Jugendwart wurde Klaus Keller aus Halsbach berufen, zu dessen Stellvertreter Manfred Bühler, Hornberg. Pistolenwart wurde Horst Rogalski aus Schiltach.

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Das Vorstandsgremium des Schützenkreises: Kreisschützenmeister Oswald, Kreissportwart Grubenbauer und Kreisschatzmeister Müller (von links). Foto: Blattner

 

02. Oktober 1970

Der Wanderpokal ging an Hornbergs Schützen

Auch Einzelwettbewerb gewann ein Hornberger — Pokal des Landrats errungen

In dem idyllisch gelegenen und neu hergerichteten Schützenhaus des Schützenvereins Haslach wurden die Wanderpokalsieger 1970 ermittelt. Man muss dem Schützenverein Haslach bestätigen, dass er das alte Schützenhaus durch den Einsatz seiner Mitglieder zu einem schmucken Vereinsheim umgebaut hat und sich darin auch wohl fühlen wird. Die Anlage ist noch nicht ganz fertig, aber zu dem diesjährigen Wanderpokalschießen wurden die Luftgewehrstände vorbildlich erstellt, so dass die Schützen aus Hornberg, Zell a. H. und Haslach einwandfreie Verhältnisse vorfanden, als der Kampf begann. Es war bedauerlich, daß die Schiltacher das Gewehrschießen nicht mehr so wie früher pflegen und deshalb nicht am Start erschienen. Trotzdem kam es zu einer interessanten und spannenden Auseinandersetzung zwischen Hornberg und Zell a. H., denn der Gastgeber durch den Umbau voll beschäftigt und seit Monaten ohne Schießtrainig, konnte in diesen Zweikampf nicht eingreifen.

Sieger im Kampf um den Wanderpokal des Landrats Ackenheil wurden die Schützen aus Hornberg, die mit 1049 Ringen die Zeller mit 1044 und die Haslacher mit 1010 auf die Plätze 2 und 3 verwiesen. Je 30 Schuß mußten abgegeben werden, und hier waren die Hornberger die glücklichere Mannschaft.

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Im Auftrag des Landrats überreichte Willi Kern, Haslach, den Pokal an die Siegermannschaft Hornberg.

Die II. Mannschaften schossen um den Wandteller des Schützenkreises Kinzigtal. Hier blieb Haslach II als Verteidiger des Preises erneut erfolgreich mit 1013 Ringen vor Zell a. H. II mit 973 Ringen und Hornberg II mit 939 Ringen.   Sieger  und  ebenfalls  erfolgreicher  Verteidiger des Pokals des Kreisschützenmeisters Oswald  Haslach  blieben  die  Hornberger,  die auf 619 Ringe kamen.

Erstmals wurde auch um den neu geschaffenen Pokal von Mathias Olbertz Haslach gekämpft. Hier standen sich die Luftpistolenschützen gegenüber. Sieger und Gewinner des Pokales wurde Zell a. H. mit 920 Ringen, vor Haslach mit 891 Ringen.

Unter der Leitung von  Sportwart Friedrich Gruberbauer    Zell    a. H.   wickelten    sich    die Kämpfe reibungslos und pünktlich ab.
Kreisschützenmeister   Oswald,   als Hausherr, hieß nach Abschluß der Kämpfe um den Pokal des   Herrn   Landrats   Kreisrat   Kern   herzlich willkommen und sprach auch der Presse Anerkennung aus.

Kreisrat Willy Kern dankte für die freundlichen Worte und sprach dem Schützenverein Haslach seine Anerkennung für die geleistete Arbeit am neuen Schützenhaus aus, das für die Schützenfamilie zu einem echten Heim werden wolle. Er schilderte in kurzen Zügen den Werdegang des Vereins und seines Schützenhauses, der nach dem Provisorium im Steinbruch durch vorbildliche Mitarbeit jetzt endlich wieder an die alte Stätte zurückkommen konnte. Ich freue mich, so führte Willy Kern aus, daß ich den Pokal des Landrats einem neuen Preisträger, nämlich dem Schützenverein Hornberg, überreichen kann, der somit die Haslacher als Sieger der Jahre 1968 und 1969 ablösen konnte.

 

05. Dezember 1970

Haslachs Schützenverein hat beim Bächlewald wieder ein Heim gefunden

Von den Anlagen im Steinbruch beim Sportplatz in das idyllisch gelegene renovierte Schützenhaus umgezogen - Gemütliche „Schützenklause"

Haslachs Schützenverein hat eine neue Bleibe gefunden, um die mancher Verein die Haslacher beneiden wird. Nachdem man die Anlagen im Steinbruch beim Sportplatz aufgeben mußte, ist man wieder dort angelangt, wo einst die Wiege des 1933 gegründeten Vereins stand: In das 1933 von der Stadt Haslach idyllisch am Bächlewaldrand zwischen Haslach und Hofstetten gelegene Schützenhaus. Dieses Gebäude diente in den Jahren 1945 bis 1969 als Wohnhaus und kann nun nach völligem Umbau am heutigen Samstag wieder als Schützenhaus eingeweiht werden.

Der vorübergehend obdachlos gewordene Verein konnte im Februar dieses Jahres mit der Renovierung des Holzhauses beginnen. Insgesamt waren 40 000 Mark aufzubringen, damit dieses Haus vom Keller bis zum Dachgeschoß umgekrempelt werden konnte. Eine Starthilfe der Stadt, ein Zuschuß von rund 12 000 Mark aus Toto- und Lotomitteln erleichterten dieses Unterfangen. Um ein Darlehen kam der Verein allerdings nicht herum. Zahlreiche Mitglieder legten in den letzten Monaten selbst mit Hand an und leisteten rund 2000 freiwillige Arbeitsstunden ab. Was unter der Baueitung von Stadtmeister Fieser entstand, kann sich sehen lassen: Im Erdgeschoß entstanden die Luftgewehranlagen; von zwölf Ständen aus kann hier geschossen werden, während im ersten Obergeschoß vier Kleinkaliberstände eingerichtet wurden.

Prunkstück des Häuschens ist ein großer Bewirtschaftungsraum mit Theke, in dem über 30 Leute bequeme Sitzplätze finden. Vom Aufenthaltsraum aus kann man auf eine neugeschaffene Terrasse hinaustreten, die dieser kleinen Wirtschaft — „Schützenklause" soll sie heißen — insbesondere in den warmen Monaten gewisse Attraktivität verleiht. Diese „Schützenklause" wird der Öffentlichkeit zugängig sein und sicherlich an der stark bewanderten Strecke zwischen Haslach und Hofstetten ein reizvolles Ausflugsziel von Spaziergängern werden.

Eröffnungs- und Wildbretschießen

Dem Schützenverein Haslach, der im Schützenkreis Kinzigtal an führender Stelle liegt kann man zu diesem Heim nur gratulieren. Eingeweiht wird das Haus am heutigen Samstag um 14 Uhr. Im Anschluß an die feierliche Eröffnung beginnt um 15 Uhr ein sogenanntes Eröffnungs-   und  Wildbretschießen,  das am Sonntag von 8 bis 18 Uhr fortgesetzt wird. Siegerehrung ist am Sonntag um 20 Uhr im Schützenhaus. Teilnahmeberechtigt ist die Bevölkerung von Haslach und Umgebung. Geschossen wird mit Luftgewehr 10 Meter stehend freihändig auf Blattl. Das Wildbretschießen wird mit Kleinkaliber 50 Meter liegend aufgelegt auf Blattl ausgetragen. In diesem Wettbewerb werden die aktiven Schützen von den anderen getrennt gewertet. Über Sieg oder Niederlage entscheidet der beste Zentrumsschuß. Bei jedem Wettbewerb kann von einem Schützen nur einer der vielen Preise gewonnen werden. Während für das Luftgewehrschießen drei holzgeschnitzte Ehrenteller und einige Wandplatten ausgesetzt wurden, können beim Wildbretschießen Rehe, Hasen und Fasanen gewonnen werden.

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Der Aufenthalts- und Gästeraum des neuen Schützenhauses

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Die Schießanlage, die am Wochenende in Betrieb genommen werden kann

 

07. Dezember 1970

Viele Ehrungen anläßlich der Schützenhaus-Einweihung

Hohe Ehrungen für Bürgermeister Rau und Oberschützenmeister Oßwald — Zahlreiche Gratulanten

Haslach (jk-Eigenbericht). Der erste Schütze war Bürgermeister Rau. Sein Treffer am KK-Stand: eine Neun. Aber bevor die neuen Schießanlagen beim Schützenhaus am Bächlewald am Samstagnachmittag eingeweiht werden konnten, feierte der Schützenverein Haslach schlicht und kurz den Einzug in sein neues Heim, in das 1933 erbaute, aber nun völlig umgestaltete Schützenhaus. Auf der Terrasse erschallen die Weisen des Jagdhornbläserchors aus Schiltach, im Wirtschaftsraum wechselten Dankesworte mit Ehrungen. Neben Mitgliedern und Freunden konnte Kreisschützenmeister Oßwald im Namen des gastgebenden Vereins Bürgermeister Rau, die Schützenvereinsvorstände aus Schiltach, Triberg und Hornberg sowie Landesjugendleiter Haury aus Offenburg begrüßen. Im Verlauf der Feier erhielt Bürgermeister Rau die goldene Ehrennadel des Südbadischen Sportschützenverbandes, Oberschützenmeister Oßwald die goldene Nadel des Deutschen Schützenbundes.

Oberschützenmeister Oßwald deutete die Einweihung des renovierten Schützenhauses als einen großen Tag in der Geschichte des 1933 gegründeten und nach dem zweiten Weltkrieg 1958 wieder ins Leben gerufenen Vereins. Ein kurzer Rückblick zeigte, daß der Verein bereits einmal in dieses Schützenhaus eingezogen war. Damals hatte die Stadt das Haus am Bächlewald dem Verein zur Verfügung gestellt. Nicht ganz leicht war der Anfang nach dem Kriege gewesen, so begann man den Sportbetrieb zunächst auf einer Kegelbahn, bis die Stadt im Steinbruch beim Sportplatz Gelände zur Verfügung stellte, wo der Schützenverein seine Anlagen errichtete. Unter dem Vorsitz des heutigen Ehrenobermeisters Bernhard Büh-rers, er stand dem Verein 1958 bis 1962 vor, sorgten einige Idealisten für die Aufwärtsentwicklung des Vereins. Heute spielt der Schützenverein Haslach im Schützenkreis Kinzigtal eine führende Rolle. Drei Herren-, eine Damen-und eine Jugendmannschaft beteiligen sich an Rundenkämpfen. Neben großartigen Einzelerfolgen auf Landesebene bewiesen die erste und zweite Mannschaft ihre Leistungsstärke, als sie kürzlich in die Bezirksklasse aufstiegen.

Nachdem der Verein vor einem Jahr wegen einer Industrieerweiterung den Steinbruch räumen mußte, hatte sich die Stadt bereiterklärt, das bis vor kurzem als Wohnhaus dienende frühere Schützenhaus am Bächlewald wieder zur Verfügung zu stellen. Nach zehnmonatiger Umbauzeit, zahlreiche Mitglieder mit insgesamt 2100 Arbeitsstunden hatten mitgeholfen, konnte es nun bezogen werden. „Wir haben nun eines der schönsten Schützenhäuser des Kreises", meinte Oßwald das Werk dieser Arbeit betrachtend. Mit herzlichen Dankesworten bedachte er alle, die den Verein in den letzten Monaten unterstützt hatten, sei es, mit Arbeit, Sach- oder Geldspenden.

Für die rund 40 000 DM, die dieser Umbau kostete, konnten 12 000 DM aus Toto- und Lottomitteln locker gemacht werden, 10 000 DM stellte insgesamt die Stadt zur Verfügung, für den Rest mußte ein Darlehen aufgenommen werden. Bürgermeister Rau führte den Reigen der Gratulanten an. Er betonte, daß die Stadt gerne der Verpflichtung nachgekommen wäre, dem Schützenverein Haslach wieder eine Starthilfe zu gewähren. Wenn man das renovierte Haus betrachte, so könne ohne weiteres gesagt werden, daß diese Hilfe gut angelegt worden ist. Der Bürgermeister wünschte dem Verein in seinem Haus viel Erfolg. Über die Regelung, ob das Haus an den Verein verkauft oder verpachtet werde, müsse man sich noch einigen.

Im Auftrag des Südbadischen Schützenverbandes gratulierte Jugendsportleiter Haury aus Offenburg, Oberschützenmeister Köhler aus Triberg überbrachte einen Scheck, Kreisehrenschützenmeister Gaiser aus Schiltach hatte zur Erinnerung ein Bild dabei.

Im Auftrag des Südbadischen Sportschützenverbandes überreichte Oberschützenmeister Oßwald Bürgermeister Rau für seine Verdienste zur Förderung des Verein die goldene Ehrennadel des Verbandes. Die goldene Ehrennadel des Deutschen Schützenbundes konnte anschließend Haury Oberschützenmeister Oßwald anstecken. Silberne Vereinsehrennadeln erhielten die Gründungsmitglieder Bernhard Bührer, Otmar Schmidt, Eugen Haus, Adolf Zimmermann und Hans Imhoff. Mit der gleichen Auszeichnung wurden die Vereinsmitglieder Rosenbusch (220 Arbeitsstunden), Metzger (200), Schreier (113), Burger (106) und Kasper (103) bedacht.

Einen riesigen Geschenkkorb durfte Stadtbaumeister Fieser mit nach Hause nehmen. Er hatte die Umbauarbeiten geleitet. Vereinsmitglied Axmann reichte Oßwald schließlich als kleine Anerkennung für seine Mühe ein Geschenk.

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Silberne Vereinsnadeln erhielten u. a. die Gründungsmitglieder Bührer, Schmidt, Zimmermann und Imhoff. OT-Fotos: Kastilan

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Gold für Bürgermeister Rau (links) und für Oberschützenmeister Oßwald (rechts).

 

08. Dezember 1970

Auch der Bürgermeister schoß sich einen Braten

Über 120 Teilnehmer beim Eröffnungs- und Wildbretschießen

Haslach. Zu einem großen Erfolg für den Schützenverein Haslach wurde das anläßlich der Einweihung des neuen Schützenhauses am Bächlewald veranstaltete Eröffnungs- und Wildbretschießen. Über 120 Teilnehmer aus dem ganzen Kreis Wolfach verschossen am Wochenende an den Kleinkaliber- und Luftgewehranlagen rund 5000 Schuß Munition. Im Blattl-Luftgewehrschießen wurden Aktive und Sonntagsschützen nicht getrennt bewertet.

Die Preisträger: Luftgewehr: 1. Dieter Totzke, Zell (21 Teiler); 2. Gerhard Moser, Hornberg (37); 3. Helmut Totzke, Zell (46); 4. Franz Axmann, Haslach (56); 5. Willi Bühler, Zell (63); 6. Heini Burger, Haslach (71); 7. Helmut Küter, Haslach (72); 8. Walter Stumpf, Hornberg (87); 9. Manfred Bühler, Hornberg (90); 10. Jürgen Schondelmaier, Hornberg (102).
Frauen (Luftgewehr): 1. Friedlinde Mayer, Haslach (107); 2. Anica Berauda, Homberg (153).
Kleinkaliber (Passive): 1. Klaus Psak, Haslach (26); 2. Walter Zimmermann, Haslach (42); 3. Bürgermeister Rau, Haslach (65); 4. Hansjörg Huber, Haslach (103); 5. Werner Bodener, Haslach (120); 6. Adolf Gegg, Haslach (125); 7. Alfred Witt, Haslach (130); 8. Wolf gang Lutz, Haslach (135); 9. Gerhard Baumann (151); 10. Franz Schmid (155); 11. Manfred Dorner (180); 12. Pfarrer Keller (184); 13. Erwin Grumbt (195); 14. Hermann Deszcka (211); 15. Olaf Erber (342, alle Haslach).
Kleinkaliber (Aktive): 1. Cirillo Negrini, Haslach (36); 2. Karl Weck, Schiltach (119); 3. Wolfgang Wölfle, Schiltach (141); 4. Edgar Oswald, Haslach (181); 5. Manfred Bühler, Hornberg (182); 6. Ernst Braitsch, Schiltach (191); 7. Alfred Rosenbusch, Haslach (222); 8. Helmut Küter, Haslach (235); 9. Friedrich Gruberbauer, Zell (302); 10. Jürgen Schondelmaier, Hornberg (355).
Diese 25 KK-Schützen gewannen Wildbret vom Reh bis zur Ente.

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Oberschützenmeister Oswald aus Haslach (im Hintergrund) überreicht den Siegern aus Hornberg und Zell die großen Ehrenteller.

 

1971

 

21.03.1971

In Haslach fanden am Wochenende die
Kreismeisterschaften der Schützen statt

Der Schützenverein Haslach i. K. war in diesem Jahr Ausrichter der Kreismeisterschaften in den Disziplinen „Luftgewehr" und „Luftpistole". Bei einer vorbildlichen Organisation wickelten sich die Wettkämpfe auf den Anlagen am Bächlewald reibungslos und punktgleich ab. Die Abwicklung lag in den Händen von Kreissportwart Grubenbauer aus Zell a. H., Schirmherr war Kreisschützenmeister Oswald aus Haslach i. K.

Die Vereine des Kreises Wolfach waren recht gut vertreten, so dass sich in allen Klassen spannende Kämpfe abwickelten. Nach Abschluss der Wettbewerbe dankte Kreisschützenmeister Oswald allen Helfern recht herzlich und konnte anschließend die Siegerehrung vornehmen. Von der Vereinen aus Hornberg, Schiltach, Zell a. H. und Haslach konnte sich jeder in die Siegerliste eintragen, wobei Hornberg mit sechs Titeln den Vogel abschoss.

Im Wettbewerb haben die Haslacher Schützen folgende Ergebnisse erzielt:

Luftgewehr

Einzelwertung Junioren:
1. Helmut Küter, Haslach, 282 Ringe (Tagesbestleistung)

Einzel - Damen:
1. Maria Rosenbusch, Haslach, 249 Ringe

Einzel - Schützenklasse:
2. Alfred Rosenbusch, Haslach, 269 Ringe;
3. Cirillo Negrini, Haslach, 267 Ringe;

Mannschaft:
2. Haslach I 1027 Ringe

Luftpistole

Einzel - Altersklasse:
1. Edgar Oswald, Haslach, 233 Ringe

Mannschaften:
2. Haslach 864 Ringe.

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Die neuen Schützenkreismeister der verschiedenen Altersklassen mit Oberschützenmeister Oswald aus Haslach.

 

Der Schützenkreis „Kinzigtal" hielt Rückblick

Verdiente Schützen ausgezeichnet — Jugendarbeit soll gefördert werden

Im Mittelpunkt der Herbstversammlung des Schützenkreises Kinzigtal, zu der der Erste Vorsitzende Edgar Oswald aus Haslach auch Bürgermeister Rau begrüßen konnte, stand die Ehrung zahlreicher Mitglieder für besondere Verdienste und für die sportlichen Erfolge im vergangenen Jahr. Ein besonderer Willkommensgruß galt Ehrenkreisschützenmeister Hermann Gaiser, Schiltach.

Zunächst gab Oswald einen kurzen Überblick über das Vereinsgeschehen im Schützenkreis, wobei er auch auf die sportlichen Erfolge einging. Erstmals haben zwei Jugendliche an dem Lehrzeltlager in Altglashütten teilgenommen, wobei sich der Jugendliche Helmut Küter, Haslach, für den Juniorenländerkampf und für die deutsche Meisterschaft qualifizierte. Erfreut zeigte sich der Vorsitzende darüber, daß in den Reihen der Schützen viele Jugendliche stehen. Die Rundenwettkämpfe sollen noch vor Weihnachten abgeschlossen sein. Insgesamt gehören 328 Mitglieder dem Schützenkreis Kinzigtal an, wovon Haslach 96, Hornberg 61, Schiltach 115 und Zell 56 Mitglieder zählt.

Kreissportwart Friedrich Gruberbauer, Zell, stellte heraus, daß bei den verschiedenen Wettkämpfen eine sehr gute Beteiligung festzustellen gewesen sei, am stärksten beim Luftgewehrschießen, an dem sich 54 Schützen beteiligt hätten. Auch die Rundenwettkämpfe seien mit 50 Schützen sehr gut beschickt. Nach Beendigung der Vorrunde führte in der Mannschaftswertung Haslach I mit 3133 Ringen vor Schiltach I mit 3023 Ringen und Haslach II mit 3003 Ringen.

In der Einzelwertung liegen drei Haslacher Schützen und zwar Heinrich Burger, 802 Ringe, Helmut Küter (787) und Frank Metzger (779) an der Spitze.

Dem Bericht von Kreisschatzmeister Walter Müller, Schiltach, war zu entnehmen, dass die Kasse gut geführt wurde. Anschließend erfolgte die Ausgabe der Schützennadeln und Urkunden für die verschiedenen Kreismeister in den verschiedenen Klassen und Disziplinen. Weiter hatte der Kreisschützenmeister die Aufgabe, verdienten Mitgliedern die kleine Ehrennadel des Verbandes auszuhändigen. Diese erhielten: Willi Bühler und Horst Großpietsch (Zell), Manfred Bühler (Hornberg) sowie Alfred Rosenbusch und Frank Metzger (beide Haslach). Die kleine goldene Ehrennadel konnte er Kreisschatzmeister Walter Müller (Schiltach) aushändigen.

In der anschließenden Aussprache teilte der Kreisschützenmeister Edgar Oswald mit, dass der Schützenkreis Kinzigtal (vier Vereine) zunächst trotz der politischen Veränderung weiterbestehen bleibt. Besonders angesprochen wurde die Jugendarbeit, die gefördert werden soll, besonders in Haslach. Man kam überein, nach Beendigung der Rundenwettkämpfe, sich gezielt der Jugend anzunehmen, die über die Vereine zur zentralen Förderung zusammengezogen werden soll. Die kommenden Kreismeisterschaften sollen wieder mit 30 Schuss durchgeführt werden.

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IM RAHMEN DER KREISMITGLIEDER-VERSAMMLUNG konnten die Kreismeister im Luftgewehr, Horst Großpietsch, Alfred Rosenbusch und Negrine Cirillo aus der Hand von Oberschützenmeister Oswald, Haslach, die Urkunden in Empfang nehmen. Mit der Kleinen silbernen Verdienstnadel für besondere Verdienste um den Schießsport wurden des weiteren die Schützen Bühler (Zell) Bühler (Hornberg), Metzger (Haslach) sowie Großpietsch und Metzger ausgezeichnet.

 

02. Dezember 1971

Haslachs Schützen ermittelten Stadtmeister

August Müller auf dem ersten Platz — Gertrud Baumann siegte bei den Damen

Haslach. Über das Wochenende führte der Haslacher Schützenverein die Stadtmeisterschaft im Schützenhaus am Bächlewald durch. Der Schützenverein hatte hierzu die ganze Bevölkerung von Haslach, Schnellingen und Bollnbach eingeladen. Bekanntlich ging es um den von Bürgermeister Rau gestifteten Wanderpokal, der dieses Jahr zum sechsten Male ausgeschossen wurde.

Bei reger Beteiligung von über 112 Teilnehmern lief der Wettbewerb reibungslos ab. Geschossen wurde mit Kleinkalibergewehr auf die Distanz von 50 Meter. Es galt die bestmögliche Ringzahl von 100 Ringen zu erreichen. Am Sonntag gegen 17.30 Uhr schloß dann die Veranstaltung und es begann die Auswertung der Scheiben. Am Abend fand die Siegerehrung statt.

Oberschützenmeister Oswald dankte allen Teilnehmern für ihren Eifer und ihre Disziplin. Besonders lobte er den Mut der teilnehmenden Damen und Jugendlichen. Oswald konnte auch Bürgermeister Rau begrüßen. Bürgermeister Rau konnte den Pokal an Stadtmeister August Müller überreichen.

Oswald gab dann die Ergebnisse bekannt:
Stadtmeister 1971: August Müller 100 Ringe, Wolfgang Lutz 100, 3. Bodmer Werner 98, 4. Walter Staiger 97, 5. Albert Schillinger 96, 6. Gotthard Baumann 96, 7. Rudolf Müller 96, 8. Xaver Müller 94, 9. Adolf Keller 94, 10. Günther Neumaier 93, 11. Dr. Hutschenreuter 93, 12. Manfred Dorner 93.
Damenstadtmeisterin: Gertrud Baumann 95 Ringe, 2. Friedhilde Mayer 92, 3. Dorothea Bodmer 88.
Jugendstadtmeister: Hubert Neumaier 96 Ringe, 2. Rudolf Mayer 93, 3. Walter Öhler 92. Gewinner des Wanderpokal-Schießens ist August Müller.

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Unser Bild zeigt (von links) August Müller, Oberschützenmeister Oswald, Bürgermeister Rau, den Jugendstadtmeister Hubert Neumaier und die Siegerin bei den Damen, Gertrud Baumann.

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Bürgermeister Rau gratuliert dem Stadtmeister August Müller.

Bürgermeister Rau siegte

Haslach. Über das Wochenende führte der Haslacher Schützenverein ein Wildbretschießen durch. Der Schützenverein hatte die ganze Bevölkerung von Haslach, Schnellingen und Bollenbach eingeladen. Bei guter Beteiligung lief der Wettbewerb reibungslos ab. Geschossen wurde auf Blattl mit KK-Gewehren auf 50 m.
Gewinner des ersten Preises wurde Bürgermeister Rau mit einem 35 Teiler, 2. Hermann Hirt 126, 3. Hermann Deszka 146, 4. Manfred Dorner 158, 5. Hermann Benz 177, 6. A. Schillinger 178, 7. Walter Staiger 180, 8. Wolfgang Lutz 208, 9. Kurt Jarusel 245, 10. Rolf Ditter 258, 11. August Müller 270.

 

1972

 

Manfred Bühler in der Schützenklasse erfolgreich

Der Schützenkreis „Kinzigtal" ermittelte vor kurzem die Kreismeister

(g). Dieser Tage wurden auf den Schießanlagen des Schützenvereins Haslach im Bächlewald die Kreismeister in Luftgewehr und Luftpistole ermittelt. Der Schützenverein Haslach war für die Organisation und Ausrichtung verantwortlich. Nach Beendigung der Wettkämpfe gab Kreissportleiter Gruberbauer folgende Ergebnisse bekannt:

Luftgewehr-Mannschaftswertung
Jugendklasse: 1. Zell I 695 Ringe 2. Schiltach 628, 3. Zell II 593, 4. Hornberg 562. Juniorenklasse: 1. Hornberg 719 Ringe.
Schützenklasse: 1. Hornberg I 1044 Ringe, 2. Haslach I 1021, 3. Zell I 1011, 4. Hörnberg II 1009, 5. Schiltach I 1005, 6, Haslach II 960, 7. Zell II 927.
Altersklasse: 1. Zell 737 Ringe, 2. Hornberg 540.
Damenklasse: 1. Haslach 708 Ringe, 2. Hornberg 636.

Luftgewehr-Einzelwertung
Jugendklasse:1.Rudolf Bruckert, Zell, 242 Ringe, 2. Erhard Lang, Zell, 236, 3.Otto Fürst,
Schiltach, 232.
Juniorenklasse: 1. J. Schondelmaier, Hornberg, 276 Ringe, 2. Arnold Gies-ler, Haslach, 251, 3. Gerhard Moser, Hornberg, 250.
Altersklasse: 1. Arthur Lang, Zell, 262 Ringe, 2. Helmut Buntru, Zell 269, 3. F. Grubenbauer, Zell, 236
Schützenklasse: 1. Manfred Bühler, Hornberg, 275 Ringe, 2. K. Heinz Schmider, Zell, 268, 3. Günther Linnert, Hornberg, 265, 4. Helmut Winkler, Hornberg, 264, .5. Karl Weck, Schiltach, 262, 6. Cirillo Negrini, Haslach, 262, 7. Heini Burger, Haslach, 261, 8. Ernst Schatz, Schiltach, 260, 9. Kurt Totzke, Zell, 260, 10. H. Langenbacher, Hornberg, 254.
Damenklasse: 1. Maria Rosenbusch, Haslach, 246 Ringe, 2. Hermine Burger, Haslach, 234, 3. Erika Tränkle, Haslach, 228, 4. Mathilde Bosch, Haslach, 214.

Luftpistole-Mannschaftswertung
Juniorenklasse:1. Hornberg 628 Ringe.
Schützenklasse:    1.  Schiltach I   1056  Ringe,   2. Schiltach II 969, 3. Haslach I 879.
Altersklasse: 1. Zell a. H. 704 Ringe.

Luftpistole-Einzelwertung
Juniorenklasse: 1. Jürgen Schondelmaier, Hornberg, 245 Ringe, 2. Gerhard Moser, Hornberg, 220, 3. Wolfgang Moser, Hornberg, 170.
Schützenklasse: 1. Klaus Schaible, Schiltach, 275 Ringe, 2. Manfred Bühler, Hornberg, 268, 3. Ettore Vaia, Schiltach, 267, 4. Horst Rogalski, Schiltach, 264, 5. Rolf Eberhard, Schiltach, 263, 6. Karl Tränkle, Haslach, 262.
Altersklasse: 1. Edgar Oswald, Haslach, 248 Ringe, 2. Arthur Lang Zell 244 3 Helmut Buntru, Zell, 239, 4. Friedrich Gruberbauer, Zell, 221.

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Die Schützen ermittelten vor kurzem die Kreismeister.

 

27. Juni 1972

Schützenklasse Haslach I holte den Pokal

Dank „Hattrick" Pokal in Besitz übergegangen / Faire und spannende Wettkämpfe / Gute Organisation

WOLFACH/SCHILTACH. Am vergangenen Wochenende fand auf den Schießanlagen des Schützenvereins Schiltach und Umgebung im Heubachtal das traditionelle Kreispokalschießen für Mannschaften in den Disziplinen „Luftpistole" und „Luftgewehr" statt. Die Ausrichtung des Wettbewerbs war von den Verantwortlichen des Schiltacher Schützenvereins vorbildlich organisiert worden. Bei zahlenmäßig recht guter Beteiligung waren gleichzeitig auch beachtliche schießsportliche Leistungen zu verzeichnen. Nach fairen und spannenden Kämpfen konnte schließlich am Sonntagmittag der Vorsitzende des Schützenkreises „Kinzigtal", Kreisschützenmeister Edgar Oswald aus Haslach, die Ergebnisse bekanntgeben und die Siegerehrung mit Pokalüberreichung vornehmen.

Die ausgehändigten Pokale sind Wanderpokale. Den Kreispokal für die beste der ersten Mannschaften in der Disziplin „Luftgewehr", der von Landrat Ackenheil aus Wolfach gestiftet worden war, sicherte sich in der Schützenklasse Haslach I mit 1054 Ringen. Da Haslach I diesen Pokal bereits zum drittenmal gewann, geht er jetzt entsprechend den festgesetzten Bedingungen endgültig in den Besitz dieser Mannschaft über. Den vom Schützenkreis „Kinzigtal" für die beste der zweiten Mannschaften der Disziplin "Luitgewehr" der Schützenklasse gestiftete Wanderpokal gewann Hornberg II mit 995 Ringen. Die Jugendmannschaft von Zell a. H. erbrachte in der Jugendklasse der Disziplin „Luftgewehr" mit 326 Ringen die beste Leistung und erhielt dafür den von Kreisschützenmeister Oswald gestifteten Pokal. In der Disziplin „Luftpistole" war Schiltach I mit 510 Ringen erfolgreich und holte sich damit den vom Schützenverein Haslach gestifteten Wanderpokal. Die Mannschaften der Schützenklasse umfaßten jeweils vier Schützen und die der Jugendklasse jeweils drei Schützen. Kreisschützenmeister Oswald dankte abschließend allen teilnehmenden Schützen für ihr Mittun sowie dem Schiltacher Schützenverein für die gute Organisation des Wettbewerbs. Im kommenden Jahr wird das Kreispokalschießen in Zell stattfinden.

Die Ergebnisse: Luftgewehr, Schützenklasse (1. Mannschaften): 1. und damit Pokalgewinner Haslach I 1054 Ringe; 2. Zell a. H. I 1049; 3. Hornberg I 1033; 4. Schiltach I 1013. - Luftgewehr, Schützenklasse (2. Mannschaften): 1. und damit Pokalgewinner Hornberg II 995 Ringe; 2. Haslach II 971; 3. Zell a. H. II 954. - Luftgewehr, Jugendklasse: 1. und damit Pokalgewinner Zell a. H. 326 Ringe; 2. Schiltach 309; 3. Hornberg 288. - Luftpistole, Schützenklasse: 1. und damit Pokalgewinner Schiltach I 510 Ringe; 2. Hornberg I 490; 3. Haslach I 462; 4. Zell a. H. I 461.
Die Einzelschützen: Luftgewehr, Schützenklasse: Haslach I: A. Rosenbusch 275 Ringe; F. Metzger 269; H. Burger 249; C. Negrini 261. -Zell  I:  K.  Totzke  272,  W.  Bühler 253, K.-H.
Schneider 268, A. Lang 256. - Hornberg 1: J. Schondelmaier 260, Lienert 263, M. Bühler 273, Schlenker 237. - Schiltach I: E. Schatz 275, K. Weck 260, E. Botta 249, W. Wölfle 229. - Horn-
berg II: Kosnowski 240, Lauble 251, Langenbacher 250, G. Moser 254. - Haslach II: F. Axmann 232 J. Oswald 240, A. Giesler 252, M. Rosenbusch 247. -  Zell a. H. II: H. Buntru 251, F. Gru-
berbauer 235, P. Hermann 237, H. Totzke 231. -Luftgewehr, Jugendklasse: Zell a. H.: F. Maier 108, E. Lang 108, R. Bruckert 110. - Schiltach: O. Fürst 131, R. Stehle 88, F. Faißt 90. - Hornberg: M. Schneider 95, T. Schneider 85, A. Faißt 108.
Luftpistole, Schützenklasse: Schiltach I: K. Schaible 133, R. Eberhard 125, E. Vaia 115, R. Rall 137. - Hornberg I: W. Stumpf 113, J. Schondelmaier 125, M. Bühler 135, H. Schwing 117. -Haslach I: J. Oswald 108, E. Oswald 117, F. Axmann 104, K. Tränkle 133. - Zell a. H. I: K. Totzke 118, W. Bühler 102, A. Lang 123, H. Buntru 118.

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DER HASLACHER SCHÜTZENVEREIN I holte sich den Kreispokal, der von Landrat Ackenheil, gestiftet wurde. Unser Bild zeigt in der Mitte Kreisschützenmeister Oswald, der gleichzeitig Vorsitzender des Haslacher Vereins ist. Rechts der Vertreter der Schiltacher Luftpistolenmannschaff der Schützenklasse und links der Vertreter von Hornberg II der Disziplin Luftgewehr der Schützenklasse mit. den Pokalen. sb-Foto: i

 

12. Dezember 1972

Franz Axmann führt die Schützen

Edgar Oswald kandidierte nicht mehr für den Vorsitz

sch. HASLACH. Im Schützenhaus am Bächlewald fand am Freitagabend die Generalversammlung des Schützenvereins statt, Höhepunkt dieser Versammlung war die Verabschiedung des bisherigen ersten Vorsitzenden Edgar Oswald, der aus persönlichen Gründen nicht mehr für dieses Amt kandierte und die Wahl von Franz Axmann zum neuen ersten Vorsitzenden.

Nach kurzer Begrüßung der in großer Zahl erschienenen Vereinsmitglieder gab Oberschützenmeister Oswald Rückblick auf die beiden letzten Geschäftsjahre des nunmehr bereits 39 Jahre alten Vereins. Er wies darauf hin, daß es anfänglich gegolten habe, eine gewisse Stagnation unter den Schützen zu überwinden. Jetzt aber habe man wieder drei komplette Mannschaften, lediglich die Jugendarbeit müßte mehr intensiviert werden. Oswald fuhr fort, daß man nach Beendigung des unter enorm großer Eigenarbeit vorgenommenen Umbaus das Schützenhaus vor zwei Jahren mit einem „Stadtratsschießen" eröffnet habe. Dies war als eine Geste des Dankes an die Stadt für ihre großzügige Unterstützung gedacht. Weiterhin hätten inzwischen zwei Stadtmeisterschaften, jeweils verbunden mit einem Wildbretpreisschießen, stattgefunden. Zwei Weihnachtsfeiern und eine Fastnachtsveranstaltung seien außerdem Fakten der Vereinsarbeit gewesen. Nicht zuletzt aber habe man mit gewissem Erfolg an den Wettkämpfen auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene teilgenommen.

Nachdem der Oberschützenmeister noch auf bestimmte Schwierigkeiten der Verpachtung des mit dem Schützenhaus verbundenen Gaststättenbetriebs hingewiesen hatte, dankte er allen, welche in den vergangenen zwei Jahren viel Zeit und Kraft zum Wohle des Vereins eingesetzt hätten. Sein Dank galt auch der Bezirkssparkasse für die Stiftung eines KK-Gewehres.

Sportwart Cirillo Negrini war es dann, der noch einmal die stattgefundenen Wettkämpfe kurz Revue passieren ließ.
So seien bei den Vereinsmeisterschaften 1971 folgende Sieger ermittelt worden: Luftgewehr — Jugendklasse: Arnold Giesler mit 241 Ringen; Juniorenklasse: Helmut Küter (265 Ringe); Damenklasse: Maria Rosenbusch (239) und Schützenklasse: Alfred Rosenbusch (268). Olympia-Match-Juniorenklasse: Helmut Küter (5281; Schützenklasse: Klaus Keller (536). Luftpistole — Schützenklasse: Manfred Küter (239) und Altersklasse: Edgar Oswald. Sieger bei den Vereinsmeisterschaften 1972 seien gewesen im Luftgewehr — Jugendklasse: Erich Schwendemann (69); Juniorenklasse: Arnold Giesler (114); Damenklasse: Hermie Burger (120); Schützenklasse: Frank Metzger (139). Olympia-Match-Juniorenklasse: Arnold Giesler (509); Schützenklasse: Frank Metzger (546). Luftpistole — Schützenklasse: Alfred Rosenbusch (116) und Altersklasse: Edgar Oswald.
Im weiteren belegte die I. Mannschaft bei den Rundenwettkämpfen 1971/72 in der Bezirksklasse den 6. Platz. Helmut Küter wurde in der Junioren-Klasse bei den Bezirksmeisterschaftskämpfen am 5. und 6. Juni 1971 erster Sieger mit 274 Ringen. Kreismeister in der Juniorenklasse 1971 wurde ebenfalls Helmut Küter.
Im Schützenkreis "Kinzigtal" konnte die I. Mannschaft bei den Kreismeisterschaften im Luftgewehr 1971 mit 1027 Ringen den zweiten Platz belegen. Bei den Kreismeisterschaften 1971 erreichte die I. Mannschaft in Luftpistole den zweiten Platz mit 846 Ringen und in KK 50 m Englisch-Match mit 2061 Ringen den dritten Platz.

Nach dem Bericht des Schatzmeisters Giesler und der einstimmigen Entlastung des Gesamtvorstandes wurden die Neuwahlen durchgeführt. Sie hatten folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender: Franz Axmann (neu), 2. Vorsitzender: Franz Metzger (neu), Schatzmeister: Jürgen Oswald (neu), Sportwart: Cirillo Negrini, Schriftführer: Roland Kasper. Beisitzer sind: Bernhard Bührer, Josef Rau, Max Schreyer, Hugo Stolzer und Adolf Zimmermann. Die Wahl des Jugendwarts wurde aus internen Gründen zunächst zurückgestellt.

Geschenkkorb für Oberschützenmeister Oswald

Gewissermaßen als erste Amtshandlung dankte dann der neue erste Vorsitzende Franz Axmann dem bisherigen Vorsitzenden Edgar Oswald für dessen zehnjährige, in diesem Amte geleistete Arbeit. Als Zeichen des äußeren Dankes überreichte er ihm namens der Vereinskameraden einen Geschenkkorb.

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In Würdigung seiner Verdienste erhielt der bisherige Vorsitzende des Haslacher Schützenvereins, Edgar Oswald, anläßlich der Generalversammlung einen Geschenkkorb überreicht. Links der neugewählte Vorsitzende der Haslacher Schützen, Franz Axmann.

 

1973

 

Hornbergs Schützen Kreismeister

(s). Am Sonntag fanden im Schützenhaus am Bächlewald die Kreismeisterschaften des Schützenkreisverbandes Kinzigtal in den Disziplinen Luftgewehr und Luftpistole statt. Bei verhältnismäßig guter Beteiligung konnten jedoch, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nur durchschnittliche Ergebnisse erzielt werden. Die offizielle Ehrung der Kreismeister wird im Mai anlässlich einer Kreisversammlung in Zell a. H. stattfinden.

In der Mannschaftswertung im Luftgewehrschießen kamen folgende Plazierungen zustande: Jugend: 1. Schiltach (734 Ringe), 2. Zell a. H. (668),
Schützenklasse: 1. Hornberg I (1039), Haslach I (1023), 3. Schiltach (997). Altersklasse: 1. Schiltach (704), 2. Zell a. H. (690).
Damenklasse: 1. Hornberg (749) 2. Haslach (714), Schiltach (639).

Die Bewertung Luftgewehr in der Einzelwertung sah so aus:
Jugend: 1. Otto Fürst, Schiltach (263), 2. Franz Maier, Zell a. H. (248), Friedbert Faißt, Schiltach (237).
Junioren: 1. Helmut Küter, Haslach (272), 2. Erhard Lang, Zell a. H. (250), Jochim Brohammer, Hornberg (240).
Schützenklasse: 1. Manfred Bühler, Hornberg (273), 2. Karl-Heinz Schmider. Zell a. H. (261), Heini Burger Haslach (259).
Altersklasse: 1. Arthur Lang, Zell a. H. (249), 2. Hans Brüstle, Schiltach (245), 3. Helmut Bunter, Zell a. H. (238).
Damenklasse: Rita Schaumann, Hornberg (256), 2. Angela Müller, Hornberg (250), 3. Erika Tränkle, Haslach (247).
Seniorenklasse: Hermann Epfing, Hornberg (195).

In der Disziplin Luftpistole kam es zu folgender Mannschaftsbewertung:
Schützenklasse: 1. Schiltach (1011), 2. Zell a. H. (941), 3. Haslach (921).
Altersklasse: 1. Zell a. H. (711), 2. Schiltach (710).

In der Einzelbewertung, Disziplin Luftpistole, gab es die Ergebnisse:
Junioren: 1. Erhard Lang, Zell a. H. (239). 2. Wolfgang Moser, Hornberg (218), 3. Gerhard Lau, Zell a. H. (178).
Altersklasse: i. Adolf Lieb, Schiltach (256), 2. Rolf Eberhard, Schiltach (252), 3. Arthur Lang, Zell a. H. (241).
Schützenklasse: 1. Klaus Schaible, Schiltach (272), 2. Richard Rall, Schiltach (267) 2. Karl Tränkle, Haslach (264).

 

1974

 

Versammlung des Sportschützenkreises Kinzigtal

Am Samstag, 10. November, trafen sich die Sportschützen des Schützenkreises Kinzigtal zur fälligen Kreisversammlung im Gasthaus „Kleebad" in Zell a. H. Geleitet wurde die Versammlung vom Kreisschützenmeister Oswald aus Haslach, ihn unterstützte Kreissportwart Grubenbauer, Zell a. H. Bei einer sehr guten Beteiligung nahm die Versammlung einen harmonischen und kameradschaftlichen Verlauf.

Hauptpunkt der Tagesordnung war die Ehrung der Sieger bei den diesjährigen Kreismeisterschaften und dem Kreispokalschießen. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle alle Mannschaftsergebnisse und Einzelsiege in den verschiedenen Disziplinen und Altersklassen zu nennen, es sei daher hier auf frühere Veröffentlichungen verwiesen. Herauszustellen bleibt, dass der Kreispokal zum zweiten Mal von Hornberg gewonnen wurde.

Obwohl der Schützenkreis Kinzigtal mit den vier Vereinen Haslach, Hornberg, Schiltach und Zell der kleinste im Bezirk ist, konnte er, wie Kreisschützenmeister Oswald hervorhob, mit guten Ergebnissen aufwarten. Dies sei am Beispiel der erfolgreichsten Mannschaften und Einzelschützen dargestellt. Bei den Bezirksmeisterschaften kam die Jugendmannschaft aus Schiltach in der Disziplin Luftgewehr auf Platz 4 von 18 angetretenen Gruppen. Die Luftpistolen-Schützen erreichten Platz 5 (15 Mannschaften teilgenommen), die Schützen in der Altersklasse der gleichen Disziplin Platz l (2 Mannschaften teilgenommen). Ebenfalls erfolgreich waren die Sportpistolenschützen, die Platz 5 einnahmen (15 Mannschaften). Die Hornberger Schützen erreichten bei 24 angetretenen Mannschaften in der Disziplin Luftgewehr Platz 7, in der Disziplin KK-Gewehr English Match Platz 5 (10 Mannschaften).
Auch bei den Landesmeisterschaften war der Schützenkreis Kinzigtal durch hervorragende Teilnehmer vertreten. Manfred Bühler, Hornberg, erreichte mit dem Luftgewehr Platz 10 bei 65 Teilnehmern, in der Disziplin „Kleinkalibergewehr frei Waffe 120 Schuß" kam er auf den 8. Platz gegen 45 Konkurrenten. Adolf Lieb und Rolf Eberhard, beide Schiltach, belegten in den Disziplinen Luftpistole und Sportpistole gute Mittelplätze. Einen hervorragenden 11. Platz bei 70 Teilnehmern erkämpfte sich mit der Sportpistole Karl Tränkle aus Haslach.

Besonders hervorzuheben sind die Bogenschützen aus Zell a.H. In der Jugendklasse kam bei den Bezirksmeisterschaften Franz Maier auf Platz l und Ralf Totzke auf Platz 6, während in der Schützenklasse Kurt Totzke auf Platz 4 gelangte. Bei den Landesmeisterschaften belegte dieser Schütze Platz 13.

Nach der Siegerehrung folgte die Diskussion, bei der es besonders um eine eventuelle Auflösung des vor 7 Jahren gegründeten Schützenkreises Kinzigtal. Gründe hierfür sind die auch bei den Schützen sich bemerkbar machenden Zentralisierungsbestrebungen, durch, die höhere Leistungen erzielt werden sollen. Um die drohende Auflösung abzuwenden, schlug Manfred Bühler aus Hornberg vor, in den Vereinen für bestimmte Disziplinen Schwerpunkte zu bilden und dort die jeweils besten Schützen aus dem Kreis zusammenzufassen, um so schlagkräftige Mannschaften bilden zu können. Über das Für und Wider dieses Vorschlages, der jetzt in den einzelnen Vereinen weiterbehandelt wird, setzten sich die Schützen noch eifrig auseinander, so dass es fast Mitternacht war, als man sich trennte.

 

Ein besonderer Dank an die Zeitungen Offenburger Tageblatt und Schwarzwälder Bote denen die überwiegende Mehrheit der Artikel, teilweise leicht überarbeitet, entnommen wurden.

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