Berichte rund um den Schützenverein Haslach
2015

 

Michala Schwarz, Randolf Benzing und Lars Stähle gewinnen Königsschießen

Hauptversammlung 2015 - Erfolgreiches Jahr für Haslacher Schützen

Kawumm in immer neuen Variationen - Schützengesellschaft Haslach beim Altdorfer Böllertreffen

Jedermannschießen 2015

 

Erhard Neumaier, 04.01.2015

Michala Schwarz, Randolf Benzing und Lars Stähle gewinnen Königsschießen

Schützenverein Haslach ehrt die Vereinsmeister und neues Könighaus

Zum neuen Jahr wurde in Haslach die neue Königsfamilie ermittelt. Während sich die Jungschützen mit Luftpistole und Luftgewehr maßen, wurde bei den großen zusätzlich auch noch mit der Sportpistole und dem Unterhebelgewehr auf die Drehscheibe geschossen. Bei der bunten Mischung aus Disziplinen, war für jeden was dabei, sodass es sich ein äußerst spannender und enger Wettkampf entwickelt hatte.

Bei der Jugend konnte sich in diesem Jahr Lars Stähle durchsetzen und den bisherigen König Leon Rißler als Jugendkönig ablöste.
Die Vorjahreskönigin Michaela Schwarz konnte ihren Titel verteidigen, mit minimalem Vorsprung vor der neuen 1. Prinzessin Carina Kühnau. Hildegard Staiger komplettierte das Königshaus.
Neuer Schützenkönig wurde Randolf Benzing. Der neue Träger der Königskette hatte mit 182 Punkten das beste Tagesergebnis. Auch die beiden Ritter Josef Klausmann und Martin Sengele kratzen am Neuner-Schnitt.
Für den entsprechenden Rahmen der Proklamation sorgten die Böllerschützen die zu Ehren der neuen Königsfamilie Salut schossen.

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Die Haslacher Königsfamilie (von links) Jugendkönig Lars Stähle, 2. Ritter Martin Sengele, 1. Ritter Josef Klausmann, Schützenkönig Randolf Benzing, 1. Prinz Leon Rißler, Königin Michaela Schwarz, 1. Prinzessin Carina Kühnau und 2. Prinzessin Hildegard Staiger.

Ehrung Vereinsmeister

Nach dem gemeinsamen Essen wurden dann, wie immer bei dieser Gelegenheit, die jeweils drei Erstplatzierten der  Vereinsmeisterschaften geehrt. Die letzten Wochen waren unter der Leitung der Bereichsreferenten Adolf Müller, Christoph Gutzeit, Frank Metzger und Markus Schwarz die Besten in den unterschiedlichen Schießsportdisziplinen ermittelt worden. Die Beteiligung war mit 175 Einzelstarts wieder sehr gut. Wie in Haslach üblich wurden die Vereinsmeisterschaften altersklassenübergreifend gewertet. Die kompletten Ergebnisse finden sich hier.

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Die Vereinsmeister (vorn von links) Peter Matzander, Josef Klausmann, Frank Rißler sowie Randolf Benzing. Hinten von links Markus Neumaier, Frank Klausmann, Karl-Heinz Fischer, Martin Stähle, Erhard Neumaier, und Reinhard Kube  Bilder Christof Schmieder

 

Danny Stahl, 29.04.2015

Erfolgreiches Jahr für Haslacher Schützen

„Damit zukünftig jeder einen Sitzplatz hat, müssen wir im kommenden Jahr die Räumlichkeiten erweitern“, so die ersten Worte des Oberschützenmeisters Erhard Neumaier. Zahlreiche Mitglieder folgten der Einladung zur Jahreshauptversammlung ins Schützenhaus am Bächlewald.

Unter anderem standen der Jahresrückblick 2015 sowie der Ausblick auf das Sportjahr 2015/2016 auf der Tagesordnung. Aber nun der Reihe nach.

Im zurückliegenden Jahr standen umfangreiche Baumaßnahmen an. Hervorzuheben sind hier die Renovierung des 25m Standes, in denen am Ende alleine über 20 Tausend Euro investiert wurden. Unter anderem wurden Schützenstände sowie der Schall- und Prallschutz komplett erneuert und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Über 30 Helfer waren am Werk und investierten am Ende über 1000 Arbeitsstunden (wir berichteten bereits in früherer Ausgabe darüber). Besonders dankte Erhard Neumaier nochmals allen fleißigen Helfern, insbesondere Helmut Schnaitter, Martin Kienzler und Markus Brack, der ganz entscheidenden Anteil am Gelingen hatte. Schon einmal in Fahrt, wurde gleich im Anschluss der 10m Stand modernisiert.

Es wurde in 6 elektronische Anlagen für die Luftgewehr- und Pistolenschützen investiert. Bereits heute wird auf höheren Meisterschaften und Ligen nur auf derartige Anlagen geschossen, sodass die Haslacher Vereinsmitglieder auch hier für die Zukunft gerüstet sind.

Die 16 Tausend Euro Investitionssumme werden zu einem Großteil durch Spenden und Sportfördergelder getragen.

Jeder Euro ist hier gut investiert. Von den Auflagenschützen bis zu den ganz Jungen kommt die Anlage sehr gut an. Speziell auch unsere Jugend und Jugendtrainer profitieren von den neuen Möglichkeiten.

Auch die Jüngsten können trainieren. In Verbindung mit den elektronischen Anlagen wurde auch eine Lichtschießanlage angeschafft. Dies wurde dem Verein durch Autohaus Staiger ermöglicht. Mit diesem sehr leichten und ungefährlichen „Lasergewehr“ kann auch die kleine Schwester oder der kleine Bruder völlig unproblematisch die ersten Zielübungen machen.

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Von links: Lars Stähle und Leon Rießler neben Jugendtrainer Günter Jabbusch bei der Auswertung von Ergebnissen

 

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Erhard Neumaier mit Silas Rießler, der mit dem neuen Lichtgewehr übt.

Kurz zu den sportlichen Ergebnissen. Bei den Kreismeisterschaften im neuen Schützenkreis Geroldseck-Kinzigtal lagen die Haslacher im Medaillenspiegel ganz klar an der Spitze. Das war so nicht vorherzusehen, wurde der Schützenkreis durch die Strukturreform deutlich größer und die Konkurrenz um so stärker. Die Haslacher kamen mit den neu gemischten Karten sehr gut zurecht und so nahmen sie 26 x Gold, 19 x Silber und 8 x Bronzemedaillen mit nach Hause. Damit hatten die Haslacher über doppelt so viele 1. Plätze wie der zweitplatzierte Verein im Schützenkreis Geroldseck-Kinzigtal.

Auf Landesebene gab es auch erfreuliches zu berichten.

In der vergangenen Landesrunde holte die Perkussions-Revolver-Mannschaft den Meistertitel. Bei den Landesmeisterschaften haben Frank Metzger und Markus Schwarz in den Perkussionsgewehr und Unterhebelgewehr jeweils Silber abgeräumt. Die Unterhebelgewehrmannschaft mit Markus Schwarz, Martin Schnaiter und Martin Stähle gewann ebenfalls Silber.

Mannschaftspokale in Luft- und Sportpistole wurden bei den Rundenwettkämpfen mit nach Hause genommen.

Durch die hervorragenden Schießleistungen konnten sich gleich mehrere Haslacher Schützen für Meisterschützen- und Leistungsabzeichen qualifizieren. Diese wurden durch Ehrengast Kreisschützenmeister Erwin Geiger verliehen. Für ihre herausragenden Verdienste hatte KSM Geiger außerdem noch silberne Verbandehrennadeln für Markus Brack und Danny Stahl sowie die goldene Verbandsehrennadel für Michaele Schwarz im Gepäck.

2014 standen so einige Veranstaltungen auf dem Plan. Unter anderem das zweite Bürgerwehrschießen, das Sommerfest auf dem Vulkan und zu guter Letzt die Stadtmeisterschaften 2014 waren ein voller Erfolg. Hier lag die Beteiligung mit über 100 Teilnehmern auf Rekordniveau.

Zwecks Umsetzung der genannten Veranstaltungen sind immer fleißige Helfer notwendig, denen Oberschützenmeister Erhard Neumaier herzlich dankte.

Dazu zählt auch der Wirtschaftsdienst, der bei Getränken und leichter Verpflegung den Stammtisch beim Erfahrungsaustausch in lockerer Atmosphäre erst so richtig gemütlich werden lässt.

 

 

Badischen Zeitung, 29. Juni 2015, von Isabelle Konnegen

Kawumm in immer neuen Variationen

Spektakel aus Mündungsfeuer, Knall und Rauch lockt Hunderte Schaulustige zum Böller- und Kanonenschießen nach Altdorf.

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Die Handböller-Schützen lassen es vor dem Schützenhaus in Altdorf krachen. Foto: Sandra Decoux-Kone
 

ETTENHEIM-ALTDORF. Zum vierten Mal hüllten die Altdorfer Revoluzzer das Schützenhaus in Pulverdampf und Böllerqualm. Zum Böller- und Kanonenschießen hatten die Schützen Gäste aus nah und fern zum gemeinsamen Krachmachen eingeladen. Klar, dass sich dieses Spektakel aus Mündungsfeuer, Knall und Rauch auch mehr als 100 Schaulustige nicht entgehen ließen.

Die Böllerschützen hatten Sonne bestellt und Kaiserwetter erhalten, als sie Aufstellung zur Kanonade bezogen. Ein kurzer Schauer am Vormittag hatte den Traditionalisten, für die trockenes Pulver eine Grundvoraussetzung ist, zwar erst etwas Kopfzerbrechen bereitet. Besonders bei der Ranzengarde Concordia 1858. Sie hatte die Kopie einer von Napoleon beschlagnahmten und nach Paris überführten deutschen Kanone mitgebracht. Sie war mit Abstand größte und beeindruckendste Kanone. Ob sie auch den größten Knall erzeugte, ließ sich aber nur schwer sagen, denn die fürsorglichen Altdorfer Böllerschützen waren nicht knauserig mit den Ohrstöpseln, die sie freigebig an ihre Gäste verteilten. Aber auch mit neonfarbenen Schaumstoffwürstchen im Gehörgang verloren weder die Kanonen noch die Stand- oder Handböller von ihrer ohrenbetäubenden Wucht.

Böllerkommandant Edgar Fleig behielt auf seiner erhöhten Bühne stets den Überblick und das Kommando, das er mit badischen Fahnen und über Mikrofon erteilte. Die Handböller-Schützen hatten sich in einem langgezogenen Halbkreis vor dem Schützenhaus positioniert und die Kanonen und Standböller auf der angrenzenden Wiese. Mit langsamem und schnellem Reihenfeuer, Doppelschlag (zwei Schützen im gemeinsamen Reihenfeuer) und gegenläufigem Reihenfeuer sorgten in allen Durchgängen zuerst die "leichte Artillerie" (Handböller) und dann die "schwere Artillerie" (Kanonen und Standböller) für dichte Pulverdampfschwaden und magenerschütterndes Kawumm. Richtig Eindruck schindeten die Traditionalisten aber bei ihrer Königsdisziplin für Hand- und Schaftböller: dem gemeinsamen Böller. Hierbei drückten auf Kommando alle Schützen gleichzeitig ab und erzeugten einen so markerschütternden Knall. Beim Gruppenschießen präsentierten sich alle Gruppen einzeln in selbst ausgedachten Ablaufsequenzen.

Aber nicht nur für Knall und Rauch war gesorgt, sondern auch für Ohr und Magen. Die Dixilarious City Stompers sorgten mit ihrer stimmungsvollen Musik am Spätnachmittag für sanftere Töne im Ohr und die Helfer des Schützenvereins umschmeichelten mit Deftigem und Süßem die Mägen der Gäste. Natürlich gab es auch mit den teilweise historischen Kostümen der Schützen etwas zu sehen, egal ob für Historienfreunde oder einfach nur Neugierige. Und mit insgesamt drei Durchgängen im Abstand von jeweils einer Stunde boten die Schützen für jeden mindestens eine Chance, sich von der Durchschlagskraft guter alter Handwerkskunst zu überzeugen. Die hinterließ übrigens im wahrsten Wortsinn einen tiefen Eindruck; zumindest bei der Grasnarbe direkt unter den Standböllern.

Teilnehmer
Hand- und Schaftböller: Bleibacher Böllerschützen (Gutach-Bleibach), Altdorfer Revoluzzer (Altdorf), Bürgerwehr Freies Rettigheim (Mühlhausen-Rettigheim), Frankfurter Böllerschützen Eschersheim (Frankfurt a.M.; Preis für weiteste Anfahrt mit 272 Kilometern), Schützengesellschaft Haslach (Haslach; Preis für die größte Gruppe), Schützenverein Ihringen a.K., Schneeburger Böllerschützen (Freiburg-St. Georgen), Bötzinger Schützenverein (Bötzingen)
Kanonen und Standböller: Frankensteiner Kanonenfreunde (Darmstadt), Schlosswache Kirchzarten (Kirchzarten), Schützenverein Eichstetten (Eichstetten) Ranzengarde Concordia 1858 (Freiburg)

 

Danny Stahl, 23.09.2015

Simone Volk gewinnt bei den Damen mit Rekordergebnis

Schellenhansel gab auch ohne Häs eine gute Figur ab.

Beim diesjährigen Jedermannschießen am Bächlewald in Haslach waren die Schellenhansel nicht zu schlagen. Ist Fasnet noch ein paar Wochen in der Ferne, so gaben sie beim diesjährigen Jedermannschießen schon ein großes Lebenszeichen von sich. Sie stellten sowohl im Einzel als auch in der Mannschaftswertung die Konkurrenz ein Stück weit in den Schatten. Jennifer und Nadine Heinze, sowie Simone Volk bildeten das Mannschaftsteam und holten souverän den 1. Platz in der Mannschaftswertung der Damen. Mit einem überragenden Endergebnis von 310,5 Ringen hatte die Konkurrenz dieses Jahr das Nachsehen. Mit dem Ergebnis ließen sie nicht nur die weiteren Damenklassen " Sparkasse 1 " und " Sparkasse 2 "  hinter sich. Mit dem Trefferbild ließen sie auch die Sieger des Mannschaftsteams der Herren " In Medias Res " hinter sich. Vertreten durch Bernhard Klausmann, Hubert Neumaier, Dieter Hermann und Hermann Fix mit 307,4 Ringen nahmen Sie bei den Herren den Pott mit nach Hause. Die weiteren Pokale gingen an die Mannschaften Getränke Klausmann und die Herrenmannschaft der Schellenhansel. Die Heckenschützen auf Platz vier konnten Kastenkeller und die Feuerwehr Haslach hinter sich lassen.

Im Einzel hatte über die vier Wettkampftage Schellenhansel Simone Volk die stärksten Nerven und das schärfste Auge. Mit einem Allzeitrekord von 104,3 Ringen legte Sie die Messlatte zumindest dieses mal für die weiteren Teilnehmerinnen in unerreichbare Höhe. Silber ging mit 103,6 Ringen an Nadine, der 3. Platz mit 102,6 Ringen an Jennifer Heinze. Bei den Herren siegte Ingo Heinze mit 104,1 Ringen. Er hatte als Linksschütze mit einem KK-Gewehr für Rechtsschützen nicht die besten Voraussetzungen zum Klassensieg. Dennoch verwies er Bernhard Klausmann mit 103,8 Ringen und Rainer Müller mit 103,0 Ringen auf die Treppenstufen 2 und 3.

Spannend auch dieses Jahr wieder das Blattl-Schießen. Die Spielregeln sind hier einfach. Wer trifft das Zentrum der Scheibe am nächsten? Zum Geschick kommt hier manchmal ein klein wenig Glück hinzu. Edgar Ruf hatte dieses Jahr mit einem Teiler von 72,7 den Mittelpunkt der Scheibe am besten markiert. Holger Heinze und Stefan Müller kamen mit einem Teiler von 76,9 bzw. 97,9 nur unwesentlich weiter vom mittleren Kurs ab.

Spannung auch beim Luftgewehrschießen für unsere jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf einer Entfernung von 10 Metern traten 12 Jugendliche zum Wettkampf gegeneinander an. Hier dominierte am Ende  der vier Wettkampftage die Titelverteidigerin Jana Bühler, die mit 95,4 Ringen den 1. Platz mit nach Hause nahm. Auf den Plätzen folgten Tim Vollmer und Stephanie Neumaier mit hervorragenden 91,2 bzw. 90,2 Ringen.

Der Schützenverein Haslach dankt allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern recht herzlich für die teilweise schon jahrelange Treue. Ein Dank auch an die fleißigen Helferinnen und Helfern des Vereins, die für ein gelungenes Fest und Vorfreude auf das Jahr 2016 sorgten. Wenn es wieder heißt "Auf zum Jedermannschießen ".

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So sehen glückliche Sieger aus. Foto: Bernhard Klausmann

 
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