Berichte rund um den Schützenverein Haslach
1958 - 1964

1958

Wiedergründung

 

Protokoll zur Wiedergründung

 

Haslacher Schützen wieder auf dem Plan

 

Bernhard Bührer zum 1. Vorsitzenden gewählt

 

1. Sitzung des neuen Vorstandes

 

Satzung des Schützenvereins beschlossen

 

Schießstandfrage

 

Schießbetrieb wird neu geregelt

1959

Viel Arbeit am alten Schießstand erforderlich

1960

Haslachs Schützenverein hielt Generalversammlung ab

 

Ein kleines aber zweckmäßiges Schützenhaus in Betrieb genommen

 

Einladung zur Eröffnung

 

Der Bürgermeister traf ins Schwarze

 

Mit 82 Jahren noch am Schützenstand

 

Haslachs neuer Schützenstand nun offiziell in Betrieb genommen

1961

Acht Schützenbrüder wurden geehrt

1962

Auszug aus Protokoll zur Hauptversammlung 2012

 

Vereinsmeister 1962 - Schützenverein führte die Jahresmeisterschaften durch

 

1958

 

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Protokoll über die Wiedergründung

des

Schützenvereins Haslach im Kinzigtal

Haslach i. K., den   1. August 1958

Am 21. September 1935 wurde der Schützenverein Haslach/Kinzigtal im Gasthaus zum "Bierkrämer" in Haslach/Kinzigtal gegründet.

Als Vorstand wurde einstimmig gewählt Benhard Bührer.
Der erweiterte Vorstand bestand aus:
Schriftführer Karl Moser
Kassier: Gottfried Kasper
Schießleiter für Abteilung A) Adolf Zimmermann
Schießleiter für Abteilung B) Hans Krug.

Seinerzeitige Gründungsmitglieder waren:
Die o.a. Vorstandschaft, Die Herren Karl Zwick, Josef Falk, Willi Benbennek, Maier Rudolf, Spoth Karl, Mossmann Karl, Schaettgen Hans.

Der Mitgliederstand lt. Bestandsmeldung betrug am 1. Januar 1934
199 Mitglieder.

Der Schießbetrieb wurde aufgrund der noch vorhandenen Unterlagen bis zum Kriegsbeginn 1939 aufrechterhalten.

Nach Kriegsende 1945 wurden durch Gesetz der alliierten Streitkräfte, beaw. des zuständigen Gouvernements, sämtliche Schützenvereine verboten, bezw. zu dessen Auflösung gezwungen.

Im Jahre 1947 traten jedoch wieder Erleichterungen ein, die Berechtigten, den Schießbetrieb in Verbindung mit den Landespolizeitstationen, begrenzt aufzunehmen.

Alte und junge Schießfreunde nahmen die Möglichkeit war und haben mit der hiesigen Landespolizei den Schießbetrieb auf dem alten Schießstand am Bächlewald und an sonstigen genehmigten Plätzen in etwa wieder aufgenommen.

Die allmählich locker werdenden gesetzlichen Hindernisse erlaubten sogar, im Benehmen mit der hiesigen Landespolizei unter deren Aufsicht, Übungsschießen, Preisschießen usw. auf sportlicher Basis durchzuführen.

In den Jahren 1955/1956 und 1957 wurden sogar die am Platze befindlichen Kreditinstitute, Behörden usw. aufgefordert aufgrund der immer zunehmenden Einbrüche und Raubüberfälle an Sonntagen mit der Landespolizei Schießübungen vorzunehmen.

So wurde am Sonntag, den 27. Juli 1958 in der Zeit von 9°° bis 12²° Uhr auf dem alten Schießstand am Bächlewald ein Preisschießen der Landespolizei Haslach/Kinzigtal durchgeführt. Die Leitung hatte Polizeiobermeister Hans Lankau.
Anwesend waren die Bediensteten der Stadt Haslach i.K., die Beamten und Angestellten der Bezirkssparkasse Haslach, der Volksbank Haslach, sowie eine Anzahl Gäste.
Bei dieser Gelegenheit hatte der frühere Vorsitzende Bernhard Bührer mit Herrn Bürgermeister Rau über eine Wiedergründung des Schützenvereins Haslach/Kinzigtal vorgesprochen. Herr Bürgermeister Rau ist sehr sportliebend eingestellt und so kam es zu einer Abmachung, um den alten Schützenverein Haslach/Kinzigtal wieder ins Leben zu rufen.

Herr Ziegeleibesitzen Bernhard Bührer arrangierte daraufhin im Offenburger Tagblatt eine Einberufung durch Inserat und Text im lokalen Teil in der Donnerstag-Ausgabe des 31. Juli 1958. zwecks Wiedergründung.

Am Freitagabend, den 1. August 1958 um 2o³° Uhr fand dann die Wiedergründung im Gasthaus zum "Vollmer" in Haslach/Kinzigtal statt.

Anwesend waren lt. Anwesenheitsliste 31 Personen, die einstimmig für die Wiedergründung des Schützenvereins Haslach/Kinzigtal applaudierten.
 

Als Gäste waren anwesend:
   Landesschützenmeister Hermann Kiesele, Lahr
   Kreisschützenmeister Gustav Pfisterer, Lahr
   Kreisschießwart Alfred Müller, Lahr
   Oberschützenmeister Bonath, Hausach.
   Schriftführer Schmid, Hausach.

Bernhard Bührer begrüßte zunächst als Einberufer alle Erschienen aufs Herzlichste und gab der Hoffnung Ausdruck, daß aufgrund der zahlreichen Beteiligung, eine Wiedergründung möglich sein muß.

Darnach übernahm Herr Landesschützenmeister Kiesele, Lahr (Vorsitzender des südbadischen Sportschützenverbandes e.V. Lahr) das Wort und stellte in seinem Referat die Daseinsberechtigung von Schützenvereinen, sowie Gründung von Schützenvereinen, heraus. Eine allgemeine Aufmerksamkeit bekundete das Interesse.
Weiter zitierte Herr Kreisschützenmeister Pfisterer, Lahr über die Erfolge der bereits in Südbaden bestehenden weit über 100 Schützenvereinen. Die Schützenvereine dienen der Pflege und Ausübung des Schießens auf sportlicher Grundlage, der Abhaltung von Veranstaltungen schießsportlicher Art, sowie der Förderung der körperlichen und seelischen Gesundheit seiner Mitglieder, wie es auch in den Satzungen für Schützenvereine, herausgestellt ist. Ganz besonders wies er auch auf die Jugend durch Pflege der Leibesübungen und Kameradschaft hin.

Daraufhin wurde zur Wahl geschritten:

Herr Landesschützenmeister Kiesele, Lahr wurde einstimmig zum Wahlleiter bestimmt, dessen Amt er vorschriftsmäßig durchführte.

Die Wahl des 1. Vorsitzenden und Oberschützenmeisters wurde in geheimer Abstimmung durchgeführt.

Die Wahl entfiel einstimmig auf Bernhard Bührer.

Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden durch Zuruf gewählt:

Vorsitzender-Stellvertreter und Schützenmeister wurde bei 3 Stimmenenthaltungen Josef Falk.

Schriftführer u. Schatzmeister einstimmig: Josef Halter.
Hauptschießwart einstimmig: Hans Lankau.

In den Beirat wurden gewählt:
   Bürgermeister  Josef Rau
   Stadtbaumeister  Karl Fießer
   Strassenmeister  Albert Edenborn
   Stadtrat  Hubert Olbrich

Stadtbaumeister Karl Fießer und Stadtrat Hubert Olbrich wurden in Abwesenheit gewählt deren Zustimmung bereits erfolgt ist.

Landesschützenmeister Kiesele Lahr bekräftete nochmals, die rege Teilnahme an der Wiedergründung des Schützenvereins Haslach und den reibungslosen Verlauf der Wahl.

Die 31 anwesenden Mitglieder erklärten einstimmig, daß der Verein den Namen Schützenverein Haslach/Kinzigtal trägt.

Die Neugewählten erklärten, das Amt ehrenamtlich anzunehmen.

Dankesworte des neugewählten Oberschützenmeisters B. Bührer beendeten die Wiedergründungsversammlung.

Haslach/Kinzigtal, den 1. August 1958

 

Die Einladung erfolgte auch über die Tageszeitung

Haslacher Schützen wieder auf dem Plan

Heute abend Neugründung des „Schützenvereins Haslach"

Haslach (r). In den letzten Jahren ist auch das Schießen wieder eine beliebte Sportart geworden. In Haslach sind seit längerer Zeit Bestrebungen im Gange, den früheren, Anfang der 30er Jahre gegründeten Schützenverein neu ins Leben zu rufen, nachdem neben einigen alten Schützenkameraden auch viele jungen Leute lebhaftes Interesse am Schießsport zeigen.

Schon vor dem Kriege gab es immer eine stattliche Anzahl von Wettkampfschützen in Haslach, was auch daraus hervorgeht, daß die Stadtgemeinde den Schützenverein seinerzeit durch die Errichtung eines Schützenhauses mit Schießstand tatkräftig unterstützte.

Auf vielseitigen Wunsch wird nun, wie auch aus dem gestrigen Inseratenteil hervorging, heute, Freitagabend um 20.30 Uhr im Gasthaus „Zum Vollmer" der „Schützenverein Haslach i. K." wiedergegründet. Er will vor allem jungen Leuten die Möglichkeit geben, ohne großen finanziellen Aufwand den Schießsport auszuüben. Alle Interessenten am Schießsport
sind zur Gründungsversammlung herzlich eingeladen.

 

Tageszeitung August 1958

Haslachs Schützenverein neu erstanden

Bernhard Bührer zum 1. Vorsitzenden gewählt

Haslach (r). Am Freitagabend waren die am Schießsport Interessierten in das Gasthaus „Zum Vollmer" zur Wiedergründung des Schützenvereins Haslach eingeladen worden. Dem Rufe leisteten etwa 40 Personen Folge.

Der Schützenverein hatte früher in Haslach viele Freunde und erfolgreiche Mitglieder, so daß er große Unterstützung durch die Stadtverwaltung fand. Diese hatte am Rande des Bächlewaldes in sehr schöner Lage ein Schützenhaus errichten lassen, so daß auch bei schlechtem Wetter geschossen werden konnte. Das Schützenhaus war auch ein beliebtes Ziel der Sonntagsbummler, da ein bequemer und vom Verkehr abseits liegender Weg durch grünende Wiesen und entlang dunkler Tannen dorthin führte. Schließlich brachte jedoch der zweite Weltkrieg das Ende des Schützenvereins mit sich. Die Schießvorrichtungen wurden zum Teil vernichtet und unbrauchbar gemacht. All die Kriegs- und ersten Nachkriegsjahre blieb der Schießstand somit verwaist, bis schließlich die Landespolizei des Kreiskommissariats Wolfach ihre Pflichtübungen wieder dort abhielt.

Zu Beginn der Versammlung konnte der frühere erste Vorsitzende Bernhard Bührer u. a. dem Landesschützenmeister Kiesele (Lahr), Kreisschützenmeister Pfisterer (Lahr) und Bürgermeister Rau den besonderen Willkommensgruß entbieten.

Landesschützenmeister Kiesele wies u. a. darauf hin, daß nicht nur alte, erfahrene Männer am Schießsport ihre Freude hätten, sondern auch die heranwachsende Jugend sich gerne dem Schießsport widme. In Südbaden bestünden 151 Schützenvereine mit über 5600 Mitgliedern. Von großer Wichtigkeit im Vereinsleben sei eine gute Zusammenarbeit zwischen der Vorstandschaft und den Schießfreunden. Kreisschützenmeister Pfisterer sprach als erfahrener Schützenfreund über die Schießsportordnung, die erlaubten Waffen sowie über die Beteiligung in den verschiedenen Jugend- und Altersklassen.

Hierauf wurde unter dem Vorsitz des Landesschützenmeisters Kiesele zur Wahl geschritten. In geheimer Abstimmung ging der ehemalige Vorsitzende Ziegeleibesitzer Bernhard Bührer wieder einstimmig als erster Vorsitzender hervor. Stellvertreter wurde Altschütze Josef Falk, Schriftführer und Schatzmeister Josef Halter, und Hauptschieß- und Gerätewart Polizeiobermeister Hans Lankau. Als Beiräte wirken in der Vorstandschaft mit Bürgermeister Josef Rau, Stadtrat Hubert Olbrich, Stadtbaumeister Karl Fießer und Straßenbaumeister Albert Edenborn.

Nach der Wahl der Vorstandschaft wurde dem Haslacher Schützenverein zur Wiedergründung von Seiten der anwesenden Vertreter des Landesschützenverbandes und des Nachbarvereins Hausach herzliche Glückwünsche ausgesprochen. Vorsitzender Bonath (Hausach) gab ganz besonders seiner Freude über die Wiedergründung Ausdruck und sicherte weitgehendste Unterstützung in echter Schützenkameradschaft zu. Oberschützenmeister und erster Vorsitzender Bernhard Bührer dankte hierauf den Anwesenden im Namen der Vorstandschaft für das ihr entgegengebrachte Vertrauen. Alle Anwesenden wurden als Mitglieder in den wiedergegründeten Schützenverein Haslach aufgenommen. Anmeldungen weiterer Interessenten am Schießsport nimmt die Vorstandschaft entgegen.

 

1. Sitzung des neuen Vorstandes

Bereits am 4. August 58 tagte im Gasthaus Kreuz, Bollenbach der neugewählte Vorstand um verschiedenen wichtige Punkte zu regeln.

Der Mitgliedsbeitrag wurde auf 6,- DM festgelegt. (Der Verbandbeitrag betrug zu der Zeit 2,-DM).

Die Aussprache über den Schießstand ergab, daß unter den gegebenen Umständen, am Schießstand Bächle-Wald kein Interesse besteht. Als Ausweg wurde beschlossen, vorläufig in der Kegelbahn Vollmer den Schießbetrieb aufzunehmen.
Geschossen wird vorerst mit Luftgewehren und Kleinkaliber (Zimmermunition).

In weiteren Sitzungen mit dem Kreis- u. Städt. Behörden wurde die Frage eines Schießstandes besprochen, um ein Lösung in dieser sehr wichtigen Sache zu finden.
Unter anderem wurde als Notlösung eine 50 mtr. Bahn in der Leimengrube vorgeschlagen.

 

30. August 1958

Satzung des Schützenvereins beschlossen

Haslach, (r) In der Mitgliederversammlung des Schützenvereins Haslach am vergangenen Mittwochabend wurden die Satzungen, wie sie für Schützenvereine üblich sind, beschlossen. Der Verein soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde auf Grund des starken Andranges beim sonntäglichen Schießen folgende Regelung getroffen: Das Luftgewehrschießen findet ab sofort jeden Samstag ab nachmittags 15 Uhr in der Kegelbahn des (Basthauses „Vollmer" statt. Das bisher gewohnte sonntägliche Schießen in der Zeit von 8 bis 12 Uhr in der Kegelbahn „Vollmer" ist nur noch für Kleinkaliberschützen.

 

Auszug aus einem Schreiben an das Landratsamt / 25.09.1958

Nachdem der obige Verein im August dieses Jahres wiedergegründet wurde, ist die Eintragung desselben in das Vereinsregister am 1.9.1958 beantragt worden.

Bis zur Klärung der Schießstandfrage in Haslach (das frühere Schützenhaus wird z.Zt. als Notwohnung benützt) werden unsere Übungsschießen - vorerst mit Luftgewehr und Kleinkaliber auf Behelfsständen durchgeführt.

Das Luftgewehrschießen findet auf der geschlossnen Kegelbahn der Restauration "VOLLMER - KURZ" Steinacherstraße und das Kleinkaliberschießen in der Lehmgrube der Firma J. Bührer K.G. Ziegelwerk in Haslach i/K. Mühlenbacherstraße 37 statt.

Sowohl die Kreisjägerschaft, als auch die Landespolizei ist an einem geordneten Schießbetrieb in Haslach interessiert, zumal alle Übungsschießen nur unter Aufsicht erfahrener Schießwarte durchgeführt werden.

 

27. September 1958

Schießbetrieb wird neu geregelt

Haslach, (r) In der am vergangenen Mittwoch abgehaltenen Vorstandssitzung des Schützenvereines wurde nochmals eingehend zu dem künftigen Schießbetrieb Stellung genommen. Das bisher übliche Schießen in der Kegelbahn „Vollmer", Steinacher Straße, soll weiterhin fortgesetzt werden. Für Luftgewehrschützen ist dort jeden Samstag ab 15 Uhr Schießgelegenheit geboten  während sich die Kleinkaliberschützen jeweils Sonntagvormittag in der Zeit Von 9 bis 12 Uhr ebenfalls in der Kegelbahn „Vollmer" treffen.

Ab morgigen Sonntag stehen in der Ziegelei Bührer, Mühlenbacher Straße, zwei 50-Meter-Bahnen für Kleinkaliber zur Verfügung, die sonntags in der Zeit von 9 bis 12 Uhr benützt werden können.
Die festgesetzten Schießzeiten in der Kegelbahn „Vollmer" werden aber weitergeführt, so daß für Kleinkaliberschützen zwei Möglichkeiten bestehen. Mitglieder und Gäste sind jeweils herzlich willkommen.

Bei dem am 14. September 1958 von der Schützengesellschaft Lahr durchgeführten Preisschießen konnte eine Mannschaft des hiesigen Schützenvereins im Mannschaftsschießen den beachtlichen 5. Platz erringen.

 

1959

 

In einer Vorstandssitzung am 23. Februar 59 wurde die mangelhafte Beteiligung am Schießen festgestellt und die Schuld dem Fehlen einer richtigen Schießanlage zugeschrieben.

Herr Bürgermeister Rauh machte den Vorschlag im Bächle-Wald wenigstens die Schießbahnen (ohne das Haus) wieder herzurichten.

In einer Mitgliederversammlung war wieder „das Schützenhaus“ Thema I. Herr Stadt-Baumeister Fieser berichtete, daß die Erstellung von 2 KK-Ständen im Bächlewald ungefähr 4-5000 DM erfordern würde.
Es wurde eine Kommision mit Herr Bürgermeister Rauh, Stadt-Baumeister Fieser, Straßen-Baumeister Edenborn und Herr Zwick, zur weiteren Klärung dieser Angelegenheit gebildet.

Die folgende Zeitungsanzeige zeigt den Umfang der Arbeiten auf:

 

Viel Arbeit am alten Schießstand erforderlich

Haslachs Schützen wollen in Eigenarbeit eine 50-Meter-Bahn anlegen

Haslach (r). Große Sorgen haben die Schützen des Haslacher Schützenvereins, nachdem es ihnen immer noch an einer richtigen Schießbahn mangelt. Sie kamen daher am vergangenen Mittwochabend im Gasthaus „Zum Vollmer" erneut zusammen, um zu beraten, welche Maßnahmen ergriffen werden können, um recht bald zu einer geeigneten Schießbahn zu kommen, auf der das Schießen auch wirklich Spaß macht. Alle sind sich darin einig, daß die behelfsmäßig eingerichtete 10-Meter-Bahn in, Vollmers Kegelbahn kein Dauer zustand bleiben kann. Vielmehr gehen die Wünsche der Mitglieder dahin, daß sobald als möglich die Herrichtung einer 50-Meter-Bahn und zwar im alten Schießstand am Bächlewald, in Angriff genommen werden soll.

Hierfür sind jedoch umfangreiche Arbeiten erforderlich, so unter anderem das Abstellen der ständigen Erdrutsche durch das Bergwasser und die Ableitung des Wassers in Röhren, Beschaffung einer einwandfreien Deckung für den Anzeiger oder der Einbau einer Scheibendrahtseilbahn, sowie größere Erdbewegungen, um dadurch Parkplatz für die Fahrzeuge zu gewinnen.

Das gesamte Projekt kostet viel Zeit und Geld und ist ohne tatkräftige Mithilfe der Mitglieder unmöglich. Oberschützenmeister Bernhard Bührer forderte diese daher auf, sich in ihrer Freizeit für die genannten Arbeiten zur Verfügung zu stellen. Für die Beschaffung der nötigen Geldmittel will die Vereinsleitung Sorge tragen. Die Arbeiten sollen in Angriff genommen werden, sobald die Mittel sichergestellt sind. Es besteht allseits großes Interesse am Schießsport, so daß sich die Herrichtung des Schießstandes schon lohnen wird.

 

1960

 

Bald steht ein Schießstand zur Verfügung

Haslachs Schützenverein hielt Generalversammlung ab

Haslach (r) Am Mittwochabend fand im Gasthaus „Zum Vollmer" die Generalversammlung des Schützenvereins statt. Oberschützenmeister Bernhard Bührer gab einen Rückblick über die Geschehnisse seit der Wiedergründung des Vereins am 1. August 1958. Dieses Jahr war gezeichnet von den Bemühungen des Schützenvereins zur Schaffung eines Schießstandes. Zunächst beabsichtigte man, den Schießbetrieb im alten Schießstand am Bächlewald wieder aufzunehmen, jedoch besteht für absehbare Zeit keine Möglichkeit, die dort wohnhafte kinderreiche Familie anderweitig unterzubringen. So wurde vorübergehend im Gelände der Ziegelei Bührer geschossen, wo man eine provisorische Schießbahn geschaffen hatte, und anschließend in der Kegelbahn „Vollmer". An beiden Orten war man jedoch gezwungen, den sehr regen Schießbetrieb aus Sicherheitsgründen wieder einzustellen.

Der Gemeinderat stellte nun dem Schützenverein einer kürzlichen Sitzung zur Erstellung eines Schießstandes ein Gelände am hiesigen Steinbruch zur Verfügung. I. Vorsitzender Bernhard Bührer gab seiner Hoffnung Ausdruck, daß die Mitglieder sich bei der Erstellung der beabsichtigten Schießanlage recht rege beteiligen werden, damit der Schießbetrieb bald wieder aufgenommen werden kann und dadurch das Vereinsleben neuen Auftrieb erhält.

Den Schießbericht erstattete Hauptschießwart Vallendor Er wies darauf hin, daß gleich nach Wiederaufnahme einer geregelten Schießtätigkeit die Möglichkeit geboten sein wird, nach gewissen Einzelübungen Vereinsmeisterschaften durchzuführen und später auch an Kreismeisterschaften teilzunehmen.

Die sehr ausführlichen und genauen Aufzeichnungen im Protokollbuch sowie eine Gegenüberstellung der Ein- und Ausgaben verlas Schriftführer und Kassierer Josef Halter. Der Schützenverein Haslach hat zur Zeit 77 Mitglieder.

Schützenkamerad Zwick dankte den Vorstandsmitgliedern recht herzlich für die geleistete Arbeit und erteilte ihnen Entlastung.

Im weiteren Verlauf der Versammlung erstattete Stadtbaumeister Fiesser als Beirat ausführlichen Bericht über die beabsichtigte Schießanlage am Steinbruch. Ferner wurde er bei der sich anschließenden Neuwahl des Vorstandes als Wahlleiter eingesetzt und sprach als solcher dem bisherigen Vorstand für die recht schwierigen Aufbauarbeiten im vergangenen Jahr ebenfalls den Dank aus.

Bei der Wahl wurde durch Akklamation der bisherige Vorstand wiedergewählt. Schriftführer und Kassierer Josef Halter nahm sein Amt nur auf eine beschränkte Zeitdauer an. Als Schießwarts wurden Alfred Witt und die Schützenkameraden Vallendor und Diederichs von der Landespolizei bestimmt.

Bis zur Fertigstellung einer neuen Schießanlage wird ab sofort sonntags ab 9.30 Uhr der Schießbetrieb in der Kegelbahn „Vollmer" mit Luftgewehren aufgenommen. Es soll auf Ehrenscheiben geschossen und monatlich eine Meisterschaft ausgetragen werden. Jeweils der beste Schütze des Monats erhält ein Ehrenzeichen.

 

01. Juni 1960

Ein kleines aber zweckmäßiges Schützenhaus

Von Haslachs Schützenverein in Betrieb genommen - Sechs silberne Ehrennadeln überreicht

Haslach. Die Mitgliederversammlung des Schützenvereins Haslach im Nebenzimmer des Gasthaus „Bahnhof" wurde durch zwei markante Punkte für die Haslacher Schützen zu einer kleinen Feierstunde. Oberschützenmeister Bernhard Bührer konnte seinen Getreuen die Fertigstellung des Schützenstandes bekanntgeben, so daß schon am Sonntag, den 3. Juli sowohl mit Luftgewehr als auch mit Kleinkaliber auf zwei 50-Meter-Bahnen geschossen werden konnte. Wer die Schwierigkeiten und Hindernisse studieren wollte, welche der Schützenverein seit der Wiedergründung im Jahre 1958 überwinden mußte, sähe sich einem ansehnlichen Aktenberg gegenüber. Daß einige wenige Getreue der Sportjugend nun ein kleines aber sauberes und zweckmäßiges Schützenhaus auf dem städtischen Steinbruchgelände übergeben können, mag allen Helfern und Sportidealisten Befriedigung sein.

Neben der Stadtverwaltung von Haslach sei allen Helfern, allen jungen und älteren Schützenkameraden, auch an dieser Stelle der Dank des Vereins ausgesprochen.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden Schreiben des Kreisschützenmeisters Pfisterer (Lahr), des Südbadischen Sportschützenverbandes, und ein Handschreiben des Landesschützenmeisters Wolfgang Neuß (Hornberg) verlesen.

Oberschützenmeister Bührer konnte dann im Auftrag des Landesschützenmeisters folgenden Schützenkameraden als Mitbegründern des 1933 gegründeten Vereins die silberne EHRENNADEL für 25-jährige Mitgliedschaft im deutschen Schützenbund mit einer Urkunde übergeben: Josef Falk, Schreinermeister, Willi Benbeneck, Adolf Zimmermann, Hans Imhof. Karl Zwick, Otmar Schmid.

In einer in Bälde stattfindenden General-Versammlung werden hierzu vom Verein aus noch eine Ehren-Urkunde überreicht

 

03. Juni 1960

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08. Juni 1960

Der Bürgermeister traf ins Schwarze

Er war einer der ersten Gäste auf dem neuerstellten Schützenstand

Haslach. Wie wir schon berichteten, konnte der Schützenverein Haslach am vergangenen Sonntag auf dem neuerbauten Schützenstand ein kleines Eröffnungsschießen abhalten. Am Sonntagfrüh waren fleißige Hände noch mit den letzten Vorbereitungen am Aufbau des Rosenstandes und der Montage der elektrischen Schießbahn beschäftigt, als um 9 Uhr auch schon die ersten Besucher die neue Anlage besichtigten. Der Stand war durch den Sachverständigen tags zuvor abgenommen und wegen seiner günstigen Lage direkt bei den übrigen Sportanlagen als ideal bezeichnet worden.

Alte und junge Schützen konnten auf Scheiben oder auf dem Blumenstand ihr Können zeigen.

Als einer der ersten Gäste konnte Oberschützenmeister Bührer Bürgermeister Rau begrüßen, welcher mit seinen ersten Treffern ins Schwarze traf und sich als Fachmann und Freund der Schützensache auswies. Inzwischen hatten die Techniker des Vereins die elektrische Scheibenanlage montiert, welche vorerst auf zwei 50-Meter-Bahnen eingebaut ist.

Auch auf diesen beiden Ständen herrschte besonders von Seiten der Jugend reger Betrieb, der bis in die Abendstunden anhielt. Geschossen wurde auf Ehrenscheiben und alle Schützenfreunde von hier und den Nachbarvereinen fanden die Anlage des ganzen Standes sehr schön.

Erfolgreichster Schütze auf die große Ehrenscheibe war Schützenkamerad Albert Edenborn (Haslach). Die Schießaufsicht wurde durch bewährte Altschützen und die Landespolizei durchgeführt.

Mit der Erstellung dieser vorbildlichen Schießanlage, welche sowohl im äußeren Aufbau, als auch technisch mit der modernsten, elektrischen Jung-Scheibenanlage ausgerüstet ist, wird der Sportjugend und allen Freunden des Schießsports von Haslach und Umgebung eine sportliche Heimstätte werden.

Jeden Samstag ab 14 Uhr und sonntags ab 9 Uhr ist das Schützenhaus geöffnet.
Die offizielle Eröffnung durch den Landes-Schützenmeister Neuß, Hornberg, erfolgt an einem der nächsten Sonntage.

 

20. Juni 1960

Mit 82 Jahren noch am Schützenstand

Haslach. Am neuen Schützenstand herrschte auch am vergangenen Sonntag reger Betrieb. Leider konnte der Rosenstand (Blumenschießen) infolge der unfreundlichen Witterung nicht aufgebaut werden, dafür herrschte im Schützenhaus selbst bald reger Betrieb und mancher Treffer ins Schwarze konnte von jungen und alten Schützen auf den 50-Meter-Bahnen erzielt werden. Auch für die Zuschauer war es interessant, wie die Scheiben auf der neuen Schießanlage mit der elektrischen Seilbahn, wie von Geisterhand gezogen, hin und her sausten.

Neben vielen jungen Schießsportlern, konnte die Vereinsleitung etwa 15 neue Mitglieder, sowie den ältesten Haslacher Schützenkameraden, Josef Neumaier, Fuhrmann, Sägerstraße, begrüßen. Er zeigte der anwesenden Jugend, wie man als Schützen-Veteran mit 82 Jahren immer noch ins Schwarze trifft. Neben dem üblichen Scheibenschießen auf 50 Meter wurden wieder einige schöne Ehrenscheiben herausgeschossen.

Die offizielle Standeröffnung durch den Landesschützenmeister W. Neuss, Hornberg, findet am Sonntag, den 24. Juli 1960 statt. Vorerst ist das Schützenhaus jeden Samstagnachmittag ab 14 Uhr und Sonntag ab 9 Uhr geöffnet. Jeden Montagabend ab 19 Uhr zwangloses Beisammensein im Schützenhaus.

 

27. Juni 1960

Kleine aber moderne Schießsportanlage

Haslachs neuer Schützenstand nun offiziell in Betrieb genommen

Haslach. Bei strahlender Sonne konnte der Haslacher Schützenverein am Sonntagnachmittag die neue Schießsportanlage im städtischen Steinbruch in einer kleinen Feierstunde eröffnen. Oberschützenmeister Bernhard Bührer hieß eine stattliche Anzahl Schützenkameraden und Freunde des Schießsportes willkommen. Sein besonderer Gruß galt: Landrat Heß, Oberkommissar Schuler, Kreisschützenmeister Pfisterer (Lahr). Stadtamtmann Boeres (Lahr), Bürgermeister Rau und den Stadträten, sowie, den Ehrengästen, welche durch Spenden oder Materiallieferungen den Verein unterstützt haben.

In seinen weiteren Ausführungen dankte Vorstand Bührer vor allem der Stadtverwaltung, welche das Gelände, das gesamte Bauholz und die elektrische Ausrüstung zur Verfügung stellte. Auch Stadtbaumeister Fießer als Planfertiger und Bauleiter wurde der Dank des Vereins abgestattet. Ebenso herzlich dankte Vorstand Bührer allen, welche durch Arbeit, Spenden oder in sonstiger Form dazu beitrugen, daß diese Feier möglich werden konnte.

Anschließend übergab Bürgermeister Rau die Schießsportanlage in die Obhut des Schützenvereins Haslach und versicherte der Vorstandschaft des weiteren Wohlwollens der Stadtverwaltung, deren Sportfreundlichkeit in den Gesamt-Sportanlagen bis hinüber zum einmaligen Schwimmstadion sichtbar zum Ausdruck gekommen sei.

Kreisschützenmeister Pfisterer, der die Grüße des Landesschützenmeister Wolfgang Neuß, Hornberg, übermittelte, gratulierte dem Schützenverein zu der kleinen, aber sauberen und modernst ausgerüsteten Schießsportanlage. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß die sportfreudige Jugend Haslachs diese Heimstätte für den Schießsport pflegen und sich an den älteren Schützenkameraden immer ein Beispiel an Kameradschaft und Sportgeist nehmen möge.

Auch Herr Boeres. Lahr, welcher als Beauftragter für alle Sportarten und Leichtathletik usw. schon 40 Jahre nach Haslach kommt, wünschte dem Verein und der Stadt Haslach zur neuen Schießsportanlage eine harmonische Weiterentwicklung.

Landrat Heß. Wolfach, übergab dem jungen Verein eine Geldspende für den Ausbau der Anlage und stiftete für die Schützenvereine im Kreis Wolfach einen Wanderpokal der erstmals im Laufe des Herbstes auf der neuen Schießsportanlage in Haslach herausgeschossen werden soll.

In seinem Schlußwort konnte Vorstand und Oberschützenmeister Bührer mit einem nochmaligen herzlichen Dank an alle die wohlgelungene Feierstunde mit einem Appell an die Jugend schließen.

Die danach von den Gästen herausgeschossene erste Ehrenscheibe wurde Kreisschützenmeister Pfisterer, Lahr, mit dem besten Treffer zuerkannt, welcher sie für das neue Schützenhaus zur Verfügung stellte. Anschließend war auf allen beiden Scheibenständen und am Blumen- und Rosenstand ein eifriger Schießbetrieb, der bis in die Abendstunden andauerte.

 

1961

 

März 1961

Acht Schützenbrüder wurden geehrt

Haslachs Schützen verein hielt Rückschau auf erfolgreiches Vereinsjahr

Haslach (a). Am vergangenen Samstagabend fand im Gasthaus „Zum Bahnhof" die Generalversammlung des Schützenvereins e. V. Haslach i. K. statt. 1. Vorsitzender Oberschützenmeister Bernhard Bührer konnte bei der Begrüßung unter anderem Bürgermeister Rau willkommen heißen. Anschließend gab er einen Rückblick auf das vergangene recht erfolgreiche Vereinsjahr, in dem es mit Hilfe der Stadt, welche den Platz zur Verfügung stellte, gelungen ist, ein Schützenhaus mit entsprechender Schießanlage zu erstellen, so daß der Schützenverein Haslach heute die vorbildlichste Anlage des Kreises Wolfach besitzt.

Weitere Berichte folgten von Seiten des Schießwartes Roland Vallendor, des Kassenwartes Fritz Gleich und der Kassenprüfer Willi Benbennek und Albert Edenborn.

Den Ausführungen des Schießwartes Vallendor war zu entnehmen, daß im neuen Schießstand ab Juli 1960 geschossen werden konnte. Bei der Abnahme durch die staatlichen Sicherheitsorgane sei der Schießstand als mustergültig und den Erfordernissen entsprechend bezeichnet worden. Dem Verein stehen zur Zeit ein Kleinkaliberischießstand mit zwei Bahnen und ein Luftgewehrschießstand mit sechs Bahnen zur Verfügung. Ferner ist ein „Rosenstand" vorhanden. Auf Grund der amtlichen Vorschriften, nach denen nur unter Aufsicht geschossen werden darf, stellt der Verein Schießwarte.

Als erste wesentliche Veranstaltung kam am 6. November 1960 auf dem Schießstand für die zur Zeit im Kreis Wolfach bestehenden Schützenvereine Hausach, Hornberg, Schiltach und Haslach ein Pokalschießen zur Durchführung. Der von Landrat Heß gestiftete Pokal wurde dabei vom Schützenverein Hausach gewonnen.

Die Entlastung der Vorstandschaft nahm Schützenbruder Kohmann vor, welcher auch als Wahlleiter bei der folgenden Neuwahl, die wenig Veränderungen brachte, fungierte. Die neue Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender: Oberschützenmeister Bernhard Bührer. 2. Vorsitzender: Schützenmeister Josef Falk. Schriftführer: Hans Imhof. Kassier: Fritz Gleich. Schießwart: Roland Vallendor. Jugendwart: Albert Edenborn. Beiräte: Bürgermeister Josef Rau, Albert Edenborn, Willi Benbennek, Edgar Oswald.

Der als 1. Vorsitzender wiedergewählte Oberschützenmeister Bernhard Bührer konnte im Laufe des Abends folgende Schützenbrüder für 25jährige Mitgliedschaft ehren und ihnen entsprechende Diplome aushändigen: Bührer Bernhard, Benbennek Willi, Falk Josef, Imhof Hans, Neumaier Josef, Schmid Ottmar, Zimmermann Adolf, Zwick Karl.

Ferner gab Oberschützenmeister Bührer bekannt, daß der Schießbetrieb bereits wieder eingesetzt hat und im Laufe dies Jahres 1961 eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen werden soll, wozu Bürgermeister Rau seine Unterstützung zusagte.

Nach einer allgemeinen Aussprache wurde die gut und angeregt verlaufene Versammlung vom 1. Vorsitzenden um 11 Uhr geschlossen.

 

1962

 

vermutlich Joseph Halter

Auszug aus Protokoll zur Hauptversammlung 1962

Das Jahr 1962 brachte durch den Schießstand erhöhten Schießbetrieb und vor allem wurde das Wettkampfschießen gepflegt und bereits eine Mannschaft aufgestellt.

Am 20. Oktober 62 fand in er Gaststätte Bahnhof die Generalversammlung statt.
Der 1. Vorstand H. Bernhard Bührer, der die Geschichte des Vereins seit der Wiedergründung lenkte, lehnte eine erneute Wiederwahl ab. Die Neuwahlen brachten dann folgendes Ergebnis:

Oberschützenmeister: Edgar Oswald,
Schützenmeister: Joseph Falk
Kassier: Max Schreier und Otto Biermann
Beiräte: Adolf Zimmermann, Richard Küter und Albert Edenborn
Schriftführer: Hans Imhof
Schießwart: Franz Axmann

Nach der Wahl des Vorstandes ergriff O.S.M. Oswald das Wort und bat die Versammlung um Zustimmung, Herrn Berhard Bührer in Anerkennung seiner Verdienste um den Verein zum “Ehren Vorsitzenden” zu wählen. Der einstimmige Beschluss war das Ergebnis.

 

Vereinsmeister 1962: Qtto Biermann

Haslacher Schützenverein führte die Jahresmeisterschaften durch

(a) Am vergangenen Sonntag führte der Schützenverein Haslach seine Vereinsmeisterschaft 1962 durch. Trotz des etwas zu kühlen Wetters entwickelte sich zwischen 9 und 16 Uhr ein reges Treiben auf dem Schützenstand im städtischen Steinbruch. Oberschützenmeister Edgar Osswald konnte um 16.30 Uhr folgende Ergebnisse bekanntgeben: 1. Sieger und Vereinsmeister 1962 Otto Biermann mit 135 Ringen; 2. Sieger Manfred Küter, Haslach; 3. Sieger Wendelin Flach, Haslach; 4. Sieger Karlheinz Reschke, Mühlenbach; 5. Sieger Cirillo Negrini, Schnellingen.
Das auf dem Kleinkaliberstand durchgeführte Preis-Schießen hatte folgendes Ergebnis: 1. Preis Otto Biermann; 2. Preis Siegfried Seifritz; 3. Preis Richard Küter; 4. Preis Hermann Deschka; 5. Preis Wendelin Flach.
Die beiden Ehrenscheiben erhielten die bewährten Schützen Richard Küter und Otto Biermann.
Bei der Preisverteilung   im Schützenhaus dankte Oberschützenmeister Osswald allen Spendern und ehrenamtlichen Helfern, welche die reibungslose und erfolgreiche Durchführung
der Veranstaltung ermöglicht haben, recht herzlich. Für Anfang und im Laufe des kommenden Jahres wird neben einem Königsschießen auch eine Stadtmeisterschaft für Herren, Damen und Jugendliche (14 - 18 Jahre) durchgeführt. Der Appell Oberschützenmeister Osswalds an alle Teilnehmer und besonders an die Jugend klang aus mit der Mahnung, daß gute Leistungen auch im Schießen nur durch regelmäßiges Ueben möglich seien, wozu auf dem Schützenstand jeden Sonntag, auch den Winter hindurch, Gelegenheit geboten sei.

 

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